Der Bundesverband Freie Darstellende Künste startet mit einem neuen Geschäftsführungsteam in das neue Jahr. In Zukunft werden Anne Schneider, die bisher vor allem als...
Ab sofort gibt es bei uns  "Die Fibel - für Freies Theater"! Die Fibel ist in Kooperation mit dem Theaterhaus Hildesheim entstanden und besteht momentan aus fünf Heften zu den Themen Projektskizze, Kosten- und Finanzierungsplan, Förderlandschaft in Niedersachsen, Rechtliche Grundlagen und Kommunikation. Die Broschüren richten sich im Schwerpunkt an Menschen, die neu in das Feld des professionellen Freien Theaters einsteigen wollen - aber auch für "alte Hasen" finden sich sicherlich wertvolle Tipps. Die gedruckte Variante kann bei uns im Büro bestellt werden - und hier gibts das Ganze als PDF zum Download: Die Fibel - für Freies Theater
Der Landesverband Freier Theater in Niedersachsen e.V. hat am 7. September 2016 nicht nur seinen 25. Geburtstag gefeiert und sein 100. Mitglied begrüßt sondern auch durch die Mitgliederversammlung eine Satzungsänderung beschlossen: Es können nicht mehr nur Kunst produzierende Theatergruppen und Einzelkünstler*innen (mit und ohne eigene Spielstätte) ordentliches Mitglied werden, sondern auch Theaterhäuser, Produktionsstätten und andere Strukturen, sofern sie in freier Trägerschaft sind und einen programmatischen Schwerpunkt auf Freies Theater legen. Dies bedeutet zwar quantitativ momentan keinen großen Mitgliederzuwachs, da die meisten der niedersächsischen Theaterhäuser über ehemalige oder noch bestehende Gruppen bereits mit dem Verband verwoben sind – es ist aber dennoch ein wichtiger kulturpolitischer Schritt und ein klares Bekenntnis des Verbandes dazu, nach außen und nach innen offiziell Ansprechpartner und Vertreter für alle Belange des Freien Theatersystems zu sein. Ausgelöst wurde diese Reform durch die immer intensiver werdende Zusammenarbeit mit dem Verbund Freier Theaterhäuser. Diesen Verbund hatten sechs Theaterhäuser 2012 gegründet, um sich explizit für die Bedarfe derjenigen einzusetzen, die Infrastrukturen betreiben und anderen Theatergruppen zur Verfügung zu stellen. Schnell ergab sich ein stetiger Austausch mit dem Landesverband – im vergangenen Jahr zeigte sich dann im Kontext verschiedener kulturpolitischer Aktivitäten und Aktionen, dass die Interessen beider Gruppen so direkt aufeinander aufbauen, dass ein offizieller Zusammenschluss die logische Konsequenz war. Der Verbund Freier Theaterhäuser besteht weiterhin als Gruppe innerhalb des Landesverbandes Freier Theater, steht nun jedoch auch allen anderen Mitgliedern des Verbandes offen. Das wichtigste gemeinsame Ziel wird es sein, eine solide und langfristig stabile Förderung des Freien Theatersystems zu erlangen, die auf den drei Hauptsäulen künstlerische Neuproduktionen, Investitionen in die physische Substanz und Unterstützung für organisatorische und kuratorische Tätigkeiten ruht.
Anlässlich der Kommunalwahl am 11.September 2016 hat der LaFT eine Handreichung für Politik und Verwaltung erstellt, die die Besonderheiten, Herausforderungen und Möglichkeiten der Freien Theater beschreibt und Vorschläge für eine gelingende Zusammenarbeit unterbreitet. Es geht dabei zum einen um eine gelingende Förderpraxis zum anderen aber auch um Felder, in denen Kommunen jenseits der Geldes ein partnerschaftliches Verhältnis zu den Freien Theatern aufbauen können. Das Papier kann hier heruntergelanden werden: Kommunen als Partner