Rund 250 Theater- und Tanzschaffende aus dem In- und Ausland, Wissenschaftler sowie Vertreter der Kulturpolitik haben im Mai 2009 in der Berliner Akademie der Künste die Lage der...
Ein Stück über den Tod und darüber wie es ist, danach Eiersalat bei rewe zu kaufen. Die Geburt und der Tod gehören zum Leben dazu. Das ist so. Wir alle wissen es. Aber was heißt das eigentlich? Wie ist es, wenn ein Mensch stirbt? Nicht mehr da ist. Verschwunden ist.
Heldinnen und Helden gibt es nicht von selbst, sie werden durch ihre Ernennung geschaffen. Von Einzelnen oder von der Gesellschaft, für einen Moment oder für die Ewigkeit. Mit seiner neuen Tanztheaterproduktion erkundet das integrative Ensemble von tanzbar_bremen Triebfedern und Fallstricke, Sinn und Unsinn unserer Heldenkonstruktionen. Persönliche Glorienträume treffen auf Mechanismen und Motive der Heldenmacherei; kollektive Bilder begegnen individuellen Gesten, die einen Menschen für jemand anders zum Idol machen. Treffsicher entlarven die Tänzerinnen und Tänzer eigene wie fremde Projektionen und Sehnsüchte: mit findigem Tiefgang und lächelnder List; vom Rollstuhl aus, mit „unbeeinträchtigter“ Leichtigkeit oder mit Gebärdensprache. Der Choreograf Felix Landerer arbeitet mit den Potenzialen des Außenblicks. Vormals Unsichtbares wird sichtbar, Alltagsmomente erlangen Heldenglanz, Berührungen verschieben Gewichte, heroische Posen fallen auseinander und stiften aufs Neue bewegte Fragen. Heldentum lebt vom Moment, wie der Tanz selbst. Eine Koproduktion von tanzbar_bremen mit steptext dance project | Choreografie: Felix Landerer | Tanz, Künstlerische Leitung: Corinna Mindt | Tanz: Armin Biermann, Neele Buchholz, Jenny Ecke, Doris Geist, Frank Grabski, Sven Cenk Halberstadt | Kostüme: Marianne Reuter | Licht: Jan Wiemann | Produktionsleitung: Tobias Mindt Wir bedanken uns für die Unterstützung bei der Evangelischen Stiftung Neuerkerode.
Aktualisiert: Handbuch Kulturaustausch Schweiz - Österreich - Deutschland: Freie Theater über Grenzen!“, aktualisiert 2. Halbjahr 2005.