Symposium "Theater in der medialen Welt"

Am 17. und 18. Oktober 2013 am Salzburger Landestheater.

Während an den Universitäten Studiengänge zum Thema „Theaterkritik“ aufblühen, wird in vielen Zeitungen das Feuilleton begrenzt. Mit der Krise schwand die Sicherheit in den Redaktionen und auch in den Theatern. Dem Kassandraruf widerspricht der Besuchertrend an vielen Häusern und die Dominanz vieler Tageszeitungen neben den virtuellen Angeboten. Wer sind die Leser und das Publikum der Zukunft? Wer wird die künstlerische Arbeit reflektieren und begleiten?

Mit einem zweitägigen Symposium lädt das Salzburger Landestheater ein zum Diskurs über Theater in der medialen Welt. Feridun Zaimoglu verspricht ein leidenschaftliches Plädoyer für analoges Leben in einer digitalen Welt. Carlo Imboden provoziert mit der Aussage, dass seine Methode des Readerscan das Feuilleton quotenfähig mache. In einer Serie von Workshops werden neue Formate der Kulturberichterstattung, die Entwicklung des klassischen Kanons und die Virtualisierung der kulturellen Wahrnehmung diskutiert. Intendanten und Journalisten treffen auf dem Podium zusammen, um öffentlich über Fragen zu verhandeln, die die professionelle Distanz sonst verbietet.

Das Symposium richtet sich an Journalist_innen, Intendant_innen, Dramaturg_innen sowie Mitarbeiter_innen in der Öffentlichkeitsarbeit und Kulturverwaltung.

In Kooperation mit dem Theatererhalterverband Österreichischer Bundesländer und Städte.

Die Teilnahmegebühr beträgt 50,- €. Die Anmeldefrist endet am 30. September 2013.

Alle Informationen zum Symposium finden Sie auch unter www.salzburger-landestheater.at.


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