Ergebnisse BUFT-Kongress


 

Über 350 Teilnehmer * Gemeinsame Empfehlung Honraruntergrenze * Neuer Vorstand * Runde der Landesverbände komplett

Unter dem Motto »vielfalt gestalten. frei und fair arbeiten« diskutierten über 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem aktiven künstlerischen
Bereich, den Kulturverwaltungen von Ländern und Kommunen sowie der Kulturpolitik vor dem Hintergrund einer sich rasant verändernden Theaterlandschaft
die wachsende Rolle der professionellen freien Tanz- und Theaterschaffenden sowie die Arbeitsbedingungen in der freien Kulturproduktion.

Am Vortag des Kongress wählte die Delegiertenversammlung des BUFT einen neuen Vorstand:  Zur neuen Vorsitzenden wurde Janina Benduski, Dramaturgin und Produktionsleiterin aus Berlin, gewählt. Sie löst Alexander Opitz ab, der nach neun Jahren nicht mehr für das Amt kandidierte. Neue stellvertretende Vorsitzende sind Anne-Cathrin Lessel (Dramaturgin und Produktionsleiterin, Leipzig) und Tom Wolter (Schauspieler und Regisseur, Halle/Saale). Weitere Mitglieder des Bundesvorstands sind Harald Redmer (Geschäftsführer NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V., Münster), Heike Scharpff (Regisseurin, Berlin), Ulrike Seybold (Geschäftsführerin Landesverband Freier Theater Niedersachsen e.V., Hannover) und Axel Tangerding (Regisseur, Moosach bei München).
Außerdem wurde der im vergangenen Jahr gegründete "Landesverband freie darstellende Künste Bremen" in den Bundesverband aufgenommen, so dass nun jedes Bundesland mit einem eigenen Landesverband im BUFT verteten ist.

Diese verkomplettierte Runde einigte sich erstmals und einstimmig darauf, eine Honoraruntergrenze für alle Arbeitsphasen der Produktion zu empfehlen. In einer Erklärung heißt es: »Im Hinblick auf die Position, welche die Kultur und speziell die freien Darstellenden Künste in Deutschland einnehmen, müssen die Vielfalt und das hohe Niveau langfristig gesichert werden. Das bedeutet unter anderem, dass für öffentlich geförderte Projekte freischaffender Künstlerinnen und Künstler eine Honorierung nach sozialen Mindeststandards gewährleistet werden muss.«

Die komplette Erklärung zur Honoraruntergrenze findet sich hier im Wortlaut: Erklärung Honoraruntergrenze