Let‘s talk about Death, Baby

Ein Stück über den Tod und darüber wie es ist, danach Eiersalat bei rewe zu kaufen. Die Geburt und der Tod gehören zum Leben dazu. Das ist so. Wir alle wissen es. Aber was heißt das eigentlich? Wie ist es, wenn ein Mensch stirbt? Nicht mehr da ist. Verschwunden ist.

Wie fühlt er sich an – der Tod? Gerade für junge Menschen ist der Tod ein Phänomen, das sie nur aus den Medien kennen oder vielleicht von der Trauerfeier ihrer Großeltern. Aber die Beziehung zu ihnen war meist nicht wirklich eng, sie waren alt und irgendwann war es an der Zeit. Die Generation Mitte Zwanzig ist von Verlusterlebnissen weitgehend unbehelligt. Sie betrifft es nicht. Gerade dabei, das eigene Leben zu entdecken und sich von den Eltern abzunabeln, erfährt sie, was es heißt ‚erwachsen zu sein‘. Man ist selbstständig, eigenverantwortlich und glaubt zu wissen, wie die Welt funktioniert. Dann ein Todesfall. Zum ersten Mal macht sich ein bisher vollkommen unbekanntes Gefühl breit – Trauer. Gefolgt von der schmerzhaften Erkenntnis, dass das Leben endlich ist. Für mich. Für dich. Für jeden unserer Freunde. Und mit diesem Gefühl heißt es sich anzufreunden, denn dir wird klar: ab jetzt wird dich dieses Gefühl durch dein Leben begleiten. So wie die erste große Liebe, die man niemals vergisst.

Ein Veranstaltungsformat vom LOT-Theater | Konzept und Regie: Marie-Luise Krüger

 


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