Hörspiel: Im tiefen, queeren Wald


In der Mitte der Republik: Eine tausend Quadratkilometer große, grüne Fläche. Schafe hüten die Ränder. Eine kultivierte Wildnis, ein Stück Forstwirtschaft, ein Naherholungsgebiet für Vögel aller Art. Manche suchen hier den Rückzug aus der Stadt, andere leben hier schon immer. Das Mikrofon macht sich auf Wanderung durchs Unterholz.

In ihrem Hörstück begegnet das Autor*innenduo Personen, die von der Selbstverständlichkeit queerer Landschaften abseits der Städte berichten. Sie führen die Zuhörenden durch die Peripherien, mit denen sie leben. Für die Dauer des Hörstücks wird der Thüringer Wald zur Heterotopie. Dokumentarisches und Fiktives jagen einander durchs Gebüsch. Der Forst klingt wie immer, er klingt wie noch nie.

Das Hörspiel kann hier über die Mediathek des Deutschlandfunks gehört werden.

Hörspiel von Mara May und Micha Kranixfeld (Syndikat Gefährliche Liebschaften)
Regie: die Autor*innen Mit: Eva Bay, Mechthild Großmann, Simon Jensen, Bernd Moss, Charlotte Müller, Waitari Amroy, Sven Gämkow, Uwe Lengen, Ellen und Stefanie Radtke, Peter Renkemeier, Claire Stragier und Svenja Wolff
Dramaturgische Beratung: Anna Wegricht
Vorrecherche: Syndikat Gefährliche Liebschaften in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V.
Komposition: Hauptmeier | Recker
Ton & Technik: Alexander Brennecke und Philipp Adelmann
Dramaturgie: Julia Gabel und Johann Mittmann
Produktion: Deutschlandfunk Kultur/Kunstfest Weimar/Syndikat Gefährliche Liebschaften 2020



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