Bisher beschlossene Maßnahmen des Landes Niedersachsen: Niedersachsen-Soforthilfe Corona durch Zuschüsse von der N-Bank für kleine gewerbliche Unternehmen, Solo-Selbstständige...
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg*innen, die Corona-Pandemie trifft den Kulturbereich hart. Wir bitten Sie, in Ihrem eigenen Interesse diese Blitzumfrage des Arbeitskreises niedersächsischer Kulturverbände (AKKU) zu beantworten. Die hier ermittelten Daten sind erforderlich, um gegenüber der Landespolitik den wirtschaftlichen Schaden der Kultureinrichtungen zu beziffern. Der Niedersächsische Landtag berät bereits über einen Nachtragshaushalt, um entstandene Schäden abzufedern. Wir benötigen Ihre Hilfe, um unsere Forderungen für den Kulturbereich untermauern zu können.
Das vom 23. bis 25. April 2020 geplante Best OFF − Festival Freier Theater wird aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Bereits gekaufte Tickets werden kostenfrei erstattet. „Wir bedauern diese Entscheidung sehr, können die Durchführung des Festivals in der aktuellen Situation aber nicht verantworten”, so Lavinia Francke, Generalsekretärin der Stiftung Niedersachsen.
"Die Landesregierung hat am Montag weitere weitreichende Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Sie orientiert sich dabei eng an den Leitlinien der Bundesregierung und der Regierungschefs der Bundesländer zur Bekämpfung der Corona-Epidemie. Angesichts der Entwicklung des Infektionsgeschehens in Europa, Deutschland und Niedersachsen kündigt Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann folgende Maßnahmen im Kampf gegen Covid-19 an: «Wir haben die Gesundheitsbehörden angewiesen, alle öffentlichen Veranstaltungen sowie private Versammlungen in Niedersachsen zu untersagen. Auch sämtliche Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind ab Dienstag zu schließen.»" (Aus der Pressemitteilung vom Niedersächsischen Ministerium für Gesundheit, Soziales und Gleichstellung am 16.3.2020) Der LaFT versteht die Maßnahmen, damit die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden kann und somit genug Ressourcen im Gesundheitswesen für alle zur Verfügung stehen. Gleichzeitig entstehen durch diese Situationen erhebliche Einnahmebußen für die Häuser, die Veranstalter geraten durch die Einnahmenausfälle schnell in eine finanzielle Schieflage. Freie Kulturschaffende sind von Honorarausfällen betroffen und dadurch existenziell bedroht.  Der LaFT fordert deshalb vom Land und vom Bund die Einrichtung eines Hilfsfonds, der den betroffenen kleineren Kultureinrichtungen, Vereinen und freischaffenden Künstler*innen rasch unter die Arme greift und das Überleben ermöglicht. Die erfreuliche und schnelle Stellungnahme der Stiftung Niedersachsen für den Umgang mit betroffenen Projekten steht hier zum Download bereit. Bei Fragen zu Aufführungen Freier Theater in Niedersachsen wenden Sie sich bitte direkt an den Veranstalter oder den Veranstaltungsort. Wenn Sie die Kulturschaffenden und Kulturbetriebe in dieser Phase unterstützen und das bereits bezahlte Eintrittsgeld spenden möchten, freut sich der LaFT sehr.