Am 12. Dezember 2019 hat eine Sonder-Mitgliederversammlung die neue Co-Geschäftsführerin des Verbands, Hannah Jacob, einstimmig bestätigt. Hannah Jacob wird ihre Tätigkeit zum 1....
STOP! Populistischen Störungen während und rund um Kulturveranstaltungen begegnen Im Rahmen des Gewächshaus für die Demokratie laden der LaFT und der Landesverband Soziokultur zu einer Weiterbildungsveranstaltung rund um die Fragen "Wie vermeide ich populistische / rechtsextremistische Störungen im Kulturbetrieb und bei Veranstaltungen?" und "Wie begegne ich ihnen souverän, wenn es doch dazu kommt?" ein. Als Referent*innen sind Kristin Harney und Ruben Obenhaus von der mobilen Beratung gegen Rechts in Niedersachsen eingeladen. Nach einem kurzen Input dazu, wie der Kulturbegriff aktuell von (Rechts)Populisten besetzt wird, geht es vor allem um praktische Fragen der Veranstaltungsplanung und Veranstaltungsdurchführung, sowie um Möglichkeiten einer grundsätzlichen Positionierung im lokalen, kulturpolitischen Umfeld – z.B. wenn die Förderberechtigung von Kulturinstitutionen von rechter Seite in Frage gestellt wird. Nach einem etwa eineinhalbstündigen Vortrag und einer Kaffeepause mit Imbiss gibt es die Möglichkeit im Gespräch einzelne Themen gezielt und auf die Bedarfe der Teilnehmer*innen angepasst zu vertiefen. Unkostenbeitrag: 5 Euro - Die Veranstaltung findet am 22. November 2019 von 10:30 Uhr bis 13:30 Uhr in Hannover statt, der genaue Ort wird noch bekanntgegeben. Anmeldung bitte bis zum 15.November 2019 an laft@laft.de
In eigener Sache: Der LaFT sucht zum 1.1.2020 oder später eine*n Geschäftsführer*in in Teilzeit (30 Stunden/Woche) – für das gleichberechtigte Geschäftsführungsteam mit einer Kollegin. Alles weitere in der Stellenausschreibung.
Vom 08. bis 14. Juni 2020 hisst »Hart am Wind« seine Flagge in Braunschweig. Veranstaltet vom Jungen Staatstheater Braunschweig und dem LOT-Theater werden rund zehn Produktionen aus den Bereichen Schauspiel, Tanz, Musiktheater und Performance zu einem fünftägigen Reigen mit Workshops, Foren, Key-Notes, Diskussionen und Party eingeladen. Das Festival wird sich dem Thema »Demokratie (er)leben« widemen und knüpft für sein Rahmenprogramm an den Fokus auf die Theatervermittlung/-pädagogik an, der bereits in Kiel 2019 angestoßen wurde. Alle zwei Jahre wird das Festival in einer anderen Stadt und von anderen Theatern in Kooperation mit dem Arbeitskreis Nord der ASSITEJ Deutschland ausgerichtet. Ziel der ASSITEJ (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche) und ihrer Mitglieder ist es, durch Festivals, Arbeitstreffen und Projektförderungen den Austausch und den Fachdiskurs im Kinder- und Jugendtheater zu stärken. In diesem Sinn ist das Festival »Hart am Wind« nicht nur eine Leistungsschau bemerkenswerter Inszenierungen, sondern auch eine Plattform der Vernetzung und Diskussion aktueller gesellschaftlicher, künstlerischer und politischer Diskurse. Noch bis zum 31.12.2019 können sich Freie Theatergruppen und staatlich/kommunale Theater aus den Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Hamburg bewerben. Alle Informationen gibt es hier: https://www.festival-hartamwind.de/