Wir freuen uns, dass das Theaterstück 'Eine kleine Chance' für Kinder ab 10 Jahren unseres Mitglieds Theaterwerkstatt Göttingen für die Kaleidoskop-Theatertage 2019 ausgewählt...
Der LaFT ist Mitunterzeichner der niedersächsischen Erklärung der Vielen:  Ich wäre gerne auch weise In den alten Büchern steht, was weise ist: Sich aus dem Streit der Welt halten und die kurze Zeit Ohne Furcht verbringen Auch ohne Gewalt auskommen Böses mit Gutem vergelten Seine Wünsche nicht erfüllen, sondern vergessen Gilt für weise. Alles das kann ich nicht: Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten! Bertolt Brecht (1939) Die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland ist eine positive. Unser Land ist bunter geworden und weltoffener. Daraus resultieren neue Fragen zum gesellschaftlichen Miteinander, für die wir gemeinsam Antworten finden müssen. Diese Anstrengung wird allerdings zunehmend auch von Populist*innen unternommen, die Ängste schüren und die eingeschlagene Entwicklung zurückdrehen wollen. Diesen Kräften wollen die niedersächsischen Kulturinstitutionen mit ihrem Handeln entgegenwirken und sich mit vermittelnder und aufklärerischer Haltung einbringen. Demokratie ist nie ohne Widersprüche und muss täglich neu verhandelt und verteidigt werden. Als Kulturschaffende sind wir uns unserer Verantwortung diesbezüglich bewusst. Nach zwei Diktaturen auf dem Boden dieses Landes, der faschistischen Gewaltherrschaft mit immensen Verbrechen und einer sozialistischen Diktatur, sind wir in besonderer Weise sensibilisiert. Jeglicher ideologischen Bevormundung, menschenverachtenden Propaganda und extremistischen Bedrohung unserer freiheitlichen Gesellschaft treten wir entschieden entgegen, auch mit unserer künstlerischen Arbeit. Indoktrination, gleich welcher Art, wehren wir ab. Die Freiheit der Meinungsäußerung ist eine der wichtigsten Errungenschaften und Voraussetzungen unseres Gemeinwesens. Sie ist unabdingbar, gerade auch für die Kunst. Mit ihren gelegentlich auch provokanten Ideen und Utopien treibt sie die notwendige gesellschaftliche Entwicklung mit voran. Die vom Grundgesetz garantierten Rechte dabei vehement zu verteidigen, ist unsere Aufgabe. Dezidiert werden wir uns daher immer wieder ausdrücklich und mit den Mitteln der Kunst gegen die Diffamierung Andersdenkender, gegen rassistisch motivierte Gewalt, gegen die Unterdrückung sexueller Orientierungen, gegen Zensur und für das Recht auf freie Meinung positionieren. Mit dieser Haltung wollen wir gemeinsam mit vielen anderen Kulturinstitutionen in Deutschland dazu beitragen, unsere freiheitliche Grundordnung zu bewahren und damit auch die Freiheit der Künste. Was wir konkret tun wollen: Als Unterzeichner*innen sind Kultureinrichtungen, Kunstinstitutionen, Theater, Museen und Interessenvertretungen oder Verbände, Künstler*innengruppen sowie Einzelpersonen Eine Unterzeichnung ist natürlich auch noch nach der Veröffentlichung möglich. Mit der Unterzeichnung erklären sich die Leitungspersonen oder das Leitungsteam bereit, den Text der Erklärung innerhalb der eigenen Organisation unter Mitarbeiter*innen, Ensemblemitgliedern, Kurator*innen, Publikum und Besucher*innen bekannt zu machen und zur Diskussion zu stellen. Die Unterzeichnenden verpflichten sich zu gegenseitiger Solidarität mit Kultureinrichtungen und Akteur*innen der Künste, die durch Hetze und Eingriffe in die Freiheit der Kunst unter Druck gesetzt werden und wehren Versuche von wem auch immer ab, Kultur für eigene Zwecke zu instrumentalisieren. Die Erklärung wird am 21. März 2019 auf der Internetseite, im Programmheft, als Aushang im Foyer, via Pressemitteilung usw. veröffentlicht, die Gestaltung der „Vielen“ wird in der Haus- und Webgestaltung aufgegriffen. Die Unterzeichner*innen werden auf der Homepage dievielen.de sichtbar gemacht. Die Unterzeichnenden bleiben durch regelmäßige Treffen im Austausch miteinander und beteiligen sich an der bundesweiten Kampagne zur „Glänzenden Demonstration der Kunst und Kultur – Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!“ in Berlin am 19. Mai 2019. Sie führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über Strategien, die die Gesellschaft der Vielen angreifen und dadurch die demokratischen Grundwerte untergraben. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die beteiligten Institutionen den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln. Download der Erklärung HIER Download English Version HERE Die Unterzeichnenden: (Stand 22.3.2019) Leibniz Universität Hannover, Dr. Ole Hruschka, Studiengang Darstellendes Spiel Schauspiel Hannover Schauspiel Hannover, Barbara Kantel, Leitung Junges Schauspiel/Dramaturgie Schauspiel Hannover, Sonja Anders, des. Intendantin Staatsoper Hannover Theatermuseum Hannover, Jutta Rawer Theatermuseum Hannover, Myriam Pechan TANZtheater INTERNATIONAL / Tanz und Theater e.V. Theaterhaus Hildesheim e. V. Staatstheater Braunschweig, Dagmar Schlingmann, Generalintendantin Staatstheater Braunschweig, Stefan Mehrens, Verwaltungsdirektor KulturFabrik Löseke, Stefan Könneke, Geschäftsführung Klecks-Theater Hannover e. V. KinderTheaterHaus Hannover Gesellschaft für Theaterpädagogik Niedersachsen e. V. Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Präsidentin LAG Rock in Niedersachsen e. V. Deutsches Theater Göttingen, Erich Sidler, Intendant Deutsches Theater Göttingen, Sandra Hinz, Verwaltungsdirektorin Landesverband Freier Theater in Niedersachsen ZUKUNFTSWERKSTATT IHME-ZENTRUM e.V. Oldenburgisches Staatstheater, Christian Firmbach, Generalintendant Oldenburgisches Staatstheater, Gesine Geppert, Leiterin Sparte 7 Oldenburgisches Staatstheater, Peter Hailer, Schauspieldirektor Orchester im Treppenhaus Feinkost Lampe - der Laden für RaumKlangPflege Kestner Gesellschaft, Christina Végh, Direktorin KunstFestSpiele Herrenhausen, Ingo Metzmacher, Intendant KunstFestSpiele Herrenhausen, Stephan Buchberger, Chefdramaturg KunstFestSpiele Herrenhausen, Marlies Leibitzki, Betriebsdirektorin Kulturforum der Sozialdemokratie in der Region Hannover e.V., Marlis Drevermann, Vorsitzende Kulturforum der Sozialdemokratie in der Region Hannover e.V., Harald Schandry, stv. Vorsitzender Agentur für Weltverbesserungspläne - Freies Theater Hannover, Ulrike Willberg, Regisseurin Agentur für Weltverbesserungspläne - Freies Theater Hannover, Kathrin Reinhardt, Schauspielerin Agentur für Weltverbesserungspläne - Freies Theater Hannover, Nicholas Stronczyk, Bühnenbildner Literaturhaus Hannover, Kathrin Dittmer, Leiterin Festival Theaterformen, Martine Dennewald, Künstlerische Leiterin THEATER AN DER GLOCKSEE, Jonas Vietzke, Künstlerische Leitung THEATER AN DER GLOCKSEE, Milena Fischer-Hartmann, Künstlerische Leitung Museen für Kulturgeschichte der Landeshauptstadt Hannover, Prof. Dr. Thomas Schwark, Direktor kargah e. V. Landerer&Company Kunstverein Hannover, Kathleen Rahn, Direktorin Kunstverein Hannover, Sergey Harutoonian, Kurator Kunstverein Hannover, Olga Isaeva, Pressesprecherin IQ - Interessengemeinschaft Kultur Hildesheim e.V. Literaturhaus St. Jakobi, Dirk Brall, Intendant Theater für Niedersachsen, Jörg Gade, Intendant Musikschule Hildesheim e. V., Detlef Hartmann, Musikschulleiter Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur in Niedersachsen e. V. Forum für Kunst und Kultur e.V., Heersum, Jürgen Zinke, Geschäftsführung Forum für Kunst und Kultur e.V., Heersum, Susanne Kämmerer, Vorsitzende Netzwerk Kultur & Heimat e.V., Hildesheim, Sabine Zimmermann, Geschäftsführung Netzwerk Kultur & Heimat e.V., Hildesheim, Jürgen Zinke, Vorsitzender Schlosstheater Celle, Andreas Döring, Intendant  
Auch im Jahr 2019 geht die Reihe „Gewächshaus für Demokratie“ - unsere Kooperation mit der LAG Soziokultur - weiter. Unter dem Arbeitstitel „Politischer Salon on Tour“ sind verschiedene Gesprächsformate zu gesellschaftlichen und gesellschaftsrelevanten Themen in Planung. Den Auftakt macht der Abend „Empathie - eine formale Gesprächssituation“ am 14. Februar 2019. Das Künstlerinnen-Duo Döge | Kallenbach rückt Empathie und ihre Rolle für unser Zusammenleben in ein besonderes Licht. Anmeldungen bitte an Deppe@soziokultur-niedersachsen.de Das Gewächshaus ist eine Veranstaltungsreihe für und von Menschen, die in der Kultur arbeiten - rund um die Themen Demokratie leben, Populismus bekämpfen und Freiheit erhalten. Wir wollen uns, unsere Mitglieder und unsere Partner*innen fit machen, gegen die Argumente der Populisten, gegen aktuelle Tendenzen, die unsere Demokratie bedrohen.Unter dem Dach des Gewächshauses wächst ein bunter Strauß an Veranstaltungsformaten. Das können Seminare, Fortbildungen, Workshops, Arbeitsgruppen, Diskussionsveranstaltungen, Infomaterialien, künstlerische Protestformate … und vieles mehr sein.
Wir freuen uns sehr, dass der LaFT im Rahmen des Programms "Landkultur" des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung mit rund 100.000 Euro gefördert wird. Das Programm, das wir beantragt und bewilligt bekommen haben, heißt "Neue Spielräume - Theater für Landgrundschulen" und findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Nord der ASSITEJ statt. Die Universität Hildesheim ist Kooperationspartner für die Evaluierung des Modellvorhabens. Ziel des Programms ist es zeitgenössisches Kindertheater an Schulen zu bringen und hier den Grundstein für neue, nachhaltige Kontakte und Netzwerke zu legen. Durch eine Fachjury werden etwa 15. Kinderstücke ausgewählt, die den Schulen aufgrund der Subvention günstig angeboten werden können. So kann ohne großes Risiko etwas Neues ausprobiert und gewagt werden. Alle Modalitäten und das Formular zur Bewerbung finden sich hier: Ausschreibung Bewerbungsformular Finanzielle Konditionen