Wir starten eine Umfrage zur Erfassung der in Anspruch genommenen, Covid19 bedingten Förderungen und Hilfsmaßnahmen in den Freien Darstellenden Künsten Niedersachsens. Wie viele...
Am 1. Juli 2020 war die Geschäftsstelle des LaFT gemeinsam mit dem Jahrmarkttheater, dem Theater zwischen den Dörfern/Theater Kolchose und dem Figurentheater Die Roten Finger - stellvertretend für die Freien Theater in Niedersachsen - im Landtag, um im Gespräch mit Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta über die Situation der Freien Theater in Niedersachsen zu sprechen und über die notwendigen Einrichtungen und Anpassungen von Fördermaßnahmen zu informieren. Dazu gab es Zitronenschalenessenz im Glas und unser aktuelles Positionspapier NEUSTART FREIER THEATER IN NIEDERSACHSEN. Das Gespräch war ermutigend, bewegend - und von Frau Andrettas Kulturverständnis getragen! Jetzt setzt der LaFT auf einen 2. niedersächsischen Nachtragshaushalt am 15. Juli 2020, der auch die freie Kultur in Niedersachsen, die Solo-Selbstständigen und die Freien Theater in all ihrer Vielfalt (und in all ihren Rechtsformen) berücksichtigt! Aus dem Terminkalender der Landtagspräsidentin: Dr. Gabriele Andretta: „Freie Theater sind unverzichtbar“  
Der gemeinnützige Landesverband Freier Theater in Niedersachsen vertritt 105 Mitgliedstheater im Flächenland Niedersachsen – freie Gruppen und Spielstätten sowie ein vielfältiges, lokal wie überregional arbeitendes Netzwerk aus Hunderten von professionell freischaffenden Einzelkünstler*innen aus den Sparten Kinder- und Jugendtheater, Schauspiel, Tanz, Figurentheater, Performance sowie Akteur*innen der Kulturellen Bildung. Im Jahr 2019 haben gut 50 Mitgliedstheater knapp 400.000 Zuschauer*innen in Niedersachsen erreicht – seit März 2020 hat die Coronakrise nicht nur ihnen die Sichtbarkeit genommen.
Die Freien Darstellenden Künstler*innen sind frei. Sie sind frei, sich radikal selbst zu organisieren und für jede künstlerische Idee ein Netzwerk aus Partner*innen zu suchen oder eine Gruppe zu gründen, welche das Projekt kollektiv entwickelt und aufführt. Selbstverständlich sind sie nicht frei vom unternehmerischen Druck. Nicht zuletzt haben die Auswirkungen der Pandemie Covid-19 die Frage nach ihrer sozialen Lage, nach Absicherung und Selbstverwirklichung schärfer als je zuvor aufgeworfen.