Die Freien Darstellenden Künstler*innen sind frei. Sie sind frei, sich radikal selbst zu organisieren und für jede künstlerische Idee ein Netzwerk aus Partner*innen zu suchen...
Unter dem Motto »Bauen, was wir brauchen. Freie Darstellende Künste für junges Publikum gestalten Zukunft«, schreiten die Planungen für den Relaunch von Spurensuche voran. Man darf sich also auf ein besonderes Arbeitstreffen, auf spannende Gespräche, inspirierende Spaziergänge und gemeinsames Bauen freuen, online und offline, in München und anderswo. ASSITEJ ruft JETZT zur Anmeldung und Mitgestaltung durch die Bildung von regionalen Clustern auf. Das Beste: Jede*r kann von zu Hause aus mitmachen! Als Basis wird Zoom genutzt werden. Aber ASSITEJ möchte alle Sinne und räumlichen Dimensionen, die im Moment zur Verfügung stehen, nutzen. Auch wenn persönliche Treffen gerade ausfallen, so ist eine Vernetzung über dezentrale Cluster möglich. In großen Räumen sind Zusammenkünfte in verschiedenen Städten mit ausreichend Abstand möglich. Vielleicht sind auch Stadtspaziergänge mit kleinen Gruppen vorstellbar für eine »Spurensuche«. Dafür gilt es jetzt große Räume mit W-LAN zu organisieren, sich untereinander über mögliche Impulse auszutauschen und gemeinsam an den Fragen zu arbeiten, die aktuell im freien Kinder- und Jugendtheater virulent sind! Fragen? Einfach an Meike Fechner (ASSITEJ) und Katharina Denk (Pathos Theater) schreiben oder die ASSITEJ-Vorstandsmitglieder Andrea Erl (Theater Mummpitz) und Wolfgang Stüßel (Theater STRAHL) ansprechen.  www.spurensuche-theatertreffen.de Die Spurensuche 2020 wird von ASSITEJ e.V. und Pathos München gemeinsam mit HochX Theater und Live Art veranstaltet. Die Spurensuche 2020 wird gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes.
Wir unterstützen die freie Szene in Niedersachsen bei Fragen zur Existenzsicherung in der Corona-Krise. Hier geben wir einen laufend aktualisierten Überblick über die verschiedenen Hilfen für Solo-Selbstständige, Spielstätten, freie Gruppen u.v.m. Bei Fragen sind wir telefonisch erreichbar unter 0511 35 35 486 (von Bargen) oder 0511 35 34 963 (Jacob) oder via Mail: laft@laft.de!
Während zahlreiche Bundesländer eigene Programme aufgesetzt haben, um die krisengeschüttelte Kulturbranche zu unterstützen, greift in Niedersachsen nach wie vor ausschließlich das Bundesprogramm aus Wirtschaftshilfen und Sozialschutzpaket. Dieses Bundesprogramm geht jedoch an der Arbeitsrealität der soloselbstständigen Kunstschaffenden vorbei, wie 26 Bundes- und Landesverbände aus den Bereichen Musik und darstellende Künste in ihrem am 12. Mai 2020 veröffentlichten gemeinsamen Appell ausführlich darlegen. Die niedersächsischen Kulturverbände unterstützen daher jegliche Initiativen auf Landesebene, die Sonderfonds für soloselbstständige und freischaffende Kulturschaffende in Niedersachsen, z.B. nach den Vorbildern Baden-Württemberg, NRW, Hessen und vieler anderer Bundesländer, zum Ziel haben. Sie fordern, endlich auch in Niedersachsen Hilfen einzurichten, die sich in Form von Zuschüssen für Lebenshaltungskosten an den tatsächlichen Bedarf von Soloselbständigen aller Branchen anpassen und insbesondere die spezifischen Lebens- und Arbeitsrealitäten freier Künstler*innen berücksichtigen. Entscheidender Faktor ist dabei nicht, ob dieser Sonderfonds den Kontrollkorpus der "Grundsicherung" aufweicht und damit den ungebremsten Absturz auf das soziale Minimum verhindert oder ob er sich als mehrmonatiger Landeszuschuss an die Soforthilfe der NBank andockt. Entscheidender Faktor ist, dass mit einem solchen Sonderfonds für Kulturschaffende Einnahmeausfälle kompensiert, der individuelle Lebensunterhalt bestritten, einmalige Investitionen getätigt und damit die wirtschaftliche Eigenständigkeit der Zuschussempfänger*innen erhalten werden kann. Die niedersächsischen Kulturverbände fordern die Landesregierung auf, das Pingpong-Spiel der Zuständigkeiten zwischen Land und Bund zu beenden und die Zukunft einer vielfältigen Kunst- und Kulturlandschaft in Niedersachsen langfristig zu sichern! Modelle vieler Nachbarländer zeigen, wie durch enge Zusammenarbeit von Regierungen und Kulturverbänden passgenaue Fördermittel für Kulturprojekte bereitgestellt werden. Auch Niedersachsen benötigt die Förderung kreativer Ideen und Formate der Kulturszene, um den Fortbestand von Strukturen zu unterstützen und die Rückkehr der Kultur in den Alltag zu ermöglichen!