Laufend aktualisierte Hilfen für die Freien Theater und Kulturschaffenden in Niedersachsen

Wir unterstützen die freie Szene in Niedersachsen bei Fragen zur Existenzsicherung in der Corona-Krise. Hier geben wir einen laufend aktualisierten Überblick über die verschiedenen Hilfen für Solo-Selbstständige, Spielstätten, freie Gruppen u.v.m. Bei Fragen sind wir telefonisch erreichbar unter 0511 35 35 486 (von Bargen) oder 0511 35 34 963 (Jacob) oder via Mail: laft@laft.de!

 

Beschlossene Maßnahmen des Landes Niedersachsen:

  • Kofinanzierung von Corona-Bundesprogrammen: Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) unterstützt Kultureinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler, die Mittel aus den Sofortprogrammen des Bundes zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie beantragen. Insgesamt 10 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt stehen für die Kofinanzierung der Bundesprogramme bereit. Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstler, denen eine Förderung vom Bund bewilligt worden ist, können beim MWK eine Kofinanzierung beantragen. Voraussetzung ist, dass sie ihren Sitz in Niedersachsen haben, sie zum Zuständigkeitsbereich des MWK gehören und der überwiegende Teil der geplanten Projekte in Niedersachsen durchgeführt wird. Förderkriterien und Antragsformular

  • Corona-Sonderprogramm für Solo-Selbstständige und Kultureinrichtungen - zur Unterstützung von durch die COVID-19-Pandemie betroffenen Solo-Selbstständigen in der Kultur: Unter dem Motto "Niedersachsen dreht auf" unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler. Bis zu zehn Millionen Euro stehen dafür aus dem zweiten Nachtrag des COVID-19-Sondervermögens zur Verfügung. "Wir wollen die Kulturszene in Niedersachsen wieder vitalisieren und einen Beitrag dazu leisten, neues kulturelles Leben in Niedersachsen zu ermöglichen", so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler. "Unser Ziel ist es, kulturelle Aktivitäten Soloselbstständiger in einem möglichst unbürokratischen Verfahren in den kommenden Monaten zu fördern." Weitere Informationen, die Förderkriterien, Hinweise und das Antragsformular zum aktuellen Programm

    • FRIST ABGELAUFEN: Förderlinie A: Kulturelle Veranstaltungen: Gefördert werden Ausgaben, die unmittelbar durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Selbstständigen oder Zusammenschlüssen von Solo-Selbstständigen für ihre Beteiligung an kulturellen Veranstaltungen entstehen. Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- oder Bildungsangebot mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein.Anträge sind beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) zu stellen, der die Förderung nach den Zuwendungsvoraussetzungen dieser Förderkriterien in eigener Zuständigkeit durchführt. Die Kontaktdaten finden Sie in den zum Download bereitgestellten FAQ und unter dem folgenden Link: www.allvin.de. Anträge können bis zum 28.02.2021 gestellt werden.Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.

    • FRIST ABGELAUFEN: Förderlinie B: Kulturelle Bildung: Gefördert werden außerdem Ausgaben, die durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Selbstständigen oder Zusammenschlüssen von Solo-Selbstständigen im Bereich der kulturellen Bildung entstehen. Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- oder Bildungsangebot mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein. Anträge sind beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) zu stellen, der die Förderung nach den Zuwendungsvoraussetzungen dieser Förderkriterien in eigener Zuständigkeit durchführt. Für Anträge aus dem Bereich Erwachsenenbildung wenden Sie sich bitte an die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB): www.aewb-nds.de. Anträge können bis zum 28.02.2021 gestellt werden. Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.

    • FRIST ABGELAUFEN: Förderlinie C: Innovative künstlerische Projekte: Gefördert werden innovative Projekte, die die inhaltliche künstlerische Auseinandersetzung mit aktuellen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen zum Gegenstand haben und die sich durch eine hohe künstlerische Qualität auszeichnen. Es werden ausschließlich Neuproduktionen gefördert. Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kulturangebot und Zusammenschlüsse von Kulturakteuren mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein. Anträge bis max. 7.999 Euro werden beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) gestellt, der die Förderung nach den Zuwendungsvoraussetzungen dieser Förderkriterien in eigener Zuständigkeit durchführt. Informationen zu Antragsstichtagen erhalten Sie auf den Internetseiten der Träger der regionalen Kulturförderung. Anträge über 8.000 Euro werden beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (Stichwort: Solo-Selbstständige) gestellt. Antragsstichtage beim MWK sind der 31.10.2020 und der 15.12.2020. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels.Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.

    • FRIST ABGELAUFEN: Förderlinie D: Solo-Selbständige im nichtöffentlichen Bereich: Im Zuge der Projektförderung können auch Solo-Selbstständige gefördert werden, die wiederholt bei Veranstaltungen im nichtöffentlichen Bereich kulturell aktiv werden. Antragsberechtigt sind einzelne Solo-Selbstständige, wenn sie ihren Sitz in Niedersachsen haben und darlegen, dass ihre kulturellen Aktivitäten in Niedersachsen erfolgen. Anträge sind ausschließlich beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (Stichwort: Solo-Selbstständige – Förderlinie D) zu stellen. Antragsstichtage beim MWK sind der 31.10.2020 und der 15.12.2020. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels. Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.

  • Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen: Eingetragene Vereine können ab sofort über die NBank einen Zuschuss bis zu 70 % (bei einer Förderhöhe von mindestens 3.500 Euro und maximal 10.000 Euro) für Investitionen zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen und zur Verbesserung der IT-Sicherheit beantragen. Weitere Informationen

  • Hotline der Niedersächsischen Landesregierung von 8 bis 22 Uhr: 0511 120 6000

  • MWK-Hotline: Allgemeine Fragen zu Fördermöglichkeiten durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr sowie montags bis donnerstags von 13 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0511 120-2806. Eine Beratung zu Details einzelner Projektvorhaben findet unter dieser Rufnummer nicht statt.

  • Informationen zum Kurzarbeitergeld, Gesundheitsschutz u.v.m. sowie Ansprechpartner*innen und Unterstützungsmöglichkeiten über das Land Niedersachsen: Informationen

  • Antworten auf häufig gestellte steuerliche Fragen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus: Informationen

  • Wissenschaft, Kultur & Weiterbildung – Antworten auf häufig gestellte Fragen: Informationen 

Aktuelle Verordnung, die infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus in Niedersachsen regelt:

Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vom 22. April 2021: Bundestag und Bundesrat haben die Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen (Bundesweite Notbremse), das Gesetz tritt am Freitag, den 23. April in Kraft.

» Hier finden Sie den Wortlaut der maßgeblichen Änderungen des Infektionsschutgesetzes (IfSG)

» Hier beantwortet der Bund die häufig gestellten Fragen (FAQ) zu den Änderungen

Die nachstehende Corona-Verordnung tritt am Samstag, den 24. April 2021 in Niedersachsen in Kraft:

Niedersächsische Corona-Verordnung - Lesefassung (gültig ab 24. April 2021) - mit markierten Änderungen

 Maßnahmen der Bundesregierung:

  • Corona-Überbrückungshilfe III des Bundes ab Januar 2021 für kleine und mittelständische Unternehmen, Solo-Selbstständige und gemeinnützige Organisationen. Sie soll helfen, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Die Förderung ist ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern.

    • Soloselbstständige können entweder die Neustarthilfe (siehe nächster Punkt) oder die Erstattung von Fixkosten im Rahmen der Überbrückungshilfe III in Anspruch nehmen. Eine Inanspruchnahme beider Förderungen ist nicht möglich.

  • Zum Überbrückungseld III gehört auch die sogenannte "Neustarthilfe für Soloselbständige". Damit soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden, Rechnung getragen werden. Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen. Antragsberechtigt sind die Solo-Selbstständigen, die keine Fixkosten geltend machen (können). Damit soll das Prinzip beibehalten werden, dass in die Überbrückungshilfe kein "Unternehmer*innenlohn" integriert wird. Die Hilfe soll auch für den Lebensunterhalt verwendet werden können und (aufgrund ihrer Zweckbindung) nicht auf die Grundsicherung angerechnet werden. Infos und FAQs von BMF und BMWi

    • Bis zum 31.8.2021 können Soloselbstständige die einmalige Neustarthilfe als natürliche Person im eigenen Namen direkt über das Online-Tool auf der Seite  direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de beantragen. Zur Identifizierung wird das ELSTER-Zertifikat genutzt.

  • Mietschulden: Kündigungen von Mietverträgen werden verboten, wenn Einkommensausfälle dazu führen, die Miete nicht mehr zahlen zu können. Das gilt für Mietschulden zwischen 1. April und 30. Juni 2020. Eine Begründung solle nicht nötig sein, ein Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie wird vermutet. Die Verpflichtung zur Mietzahlung (-nachzahlung) soll dabei bestehen bleiben.

  • Kinderzuschlag: Ein leichterer Zugang soll geschaffen werden: Geprüft wird nur das Einkommen des letzten Monats, nicht das der letzten sechs Monate. Das soll vom 1. April bis 30. September 2020 gelten. Ob Anspruch besteht, soll online überprüfbar sein, ebenso die Antragstellung.

  • Kinderbetreuung: Familien, die wegen geschlossener Kindergärten und Schulen nicht arbeiten können, sollen im Zuge der Änderung des Infektionsschutzgesetzes entschädigt werden.

Maßnahmen der Beauftragten der Bundesregieung für Kultur und Medien:

  • Programm NEUSTART KULTUR: Die Bundesregierung unterstützt mit einem umfangreichen Rettungs- und Zukunftsprogramm den Neubeginn des kulturellen Lebens in Deutschland. Für das Programm NEUSTART KULTUR steht rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. Ziel der Maßnahmen ist es, das durch die Corona-Pandemie lahmgelegte kulturelle Leben wieder anzukurbeln und dadurch Arbeitsmöglichkeiten für Künstlerinnen, Künstler und andere Kreative zu schaffen. Weitere Informationen

  • NEUSTARTKULTUR: #TakeThat des Fonds Darstellende Künste umfasst insgesamt 11 Programme, hier für Euch im Überblick. Zur Seite des Fonds Darstellende Künste.

  • NEUSTART KULTUR: „Neustart Junges Publikum“ über die ASSITEJ: Das Programm Neustart Kultur – Junges Publikum für Kinder- und Jugendtheater soll Maßnahmen fördern, die eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes, Gastspiele und die Weiterentwicklung von künstlerischen Vermittlungsformaten ermöglichen. So sollen insbesondere der Kontakt zum Publikum und den Schulen wiederhergestellt werden. Die Umsetzung des Programms soll durch die ASSITEJ erfolgen. Bewerbungen sind möglich zur Infrastrukturförderung: Förderlinie A dient der Realisierung aktueller Spielbetriebe, Förderlinie B der Gastspielrealisierung, Förderlinie C der Publikumsgewinnung. Infos

  • NEUSTART KULTUR: Förderprogramm für Live-Kulturveranstaltungen – Wort, Varieté und Kleinkunst (Antragsstellung über Deutsche Theatertechnische Gesellschaft): Als Teilprogramm von NEUSTART KULTUR richtet sich das Programm „Erhalt und Stärkung der Infrastruktur für Kultur in Deutschland – Live-Kulturveranstaltungen – Wort, Varieté und Kleinkunst“ an Veranstalter*innen von Live-Kulturveranstaltungen. Veranstalter*innen übernehmen das inhaltliche, organisatorische und finanzielle Risiko für die Produktion und Durchführung von Veranstaltungen als wichtige Präsentationsplattformen für ausübende Künstler*innen. Sie bilden damit ein wesentliches Fundament für die kulturelle Infrastruktur der Bundesrepublik Deutschland. Die Antragstellung ist ab dem 05. Mai 2021 möglich. Ab sofort können über die DTHG Beratungstermine gebucht werden. Bitte lest Euch im Vorfeld die FAQs aufmerksam durch. Informationen

  • Neue Ausschreibung "Jugend ins Zentrum!" - Der Bundesverband Soziokultur e.V. fördert mit seinem Konzept „Jugend ins Zentrum!“ Angebote der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche mit erschwerten Zugängen zu Bildung, Kunst und Kultur. "Jugend ins Zentrum!" ist Teil des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.Gefördert werden Projekte aller künstlerischen Sparten, bei denen die beteiligen Kinder und/oder Jugendlichen sich aktiv in der jeweiligen künstlerischen Disziplin erproben können und in denen sie eine Kunstproduktion entwickeln und präsentieren.Es kann das vereinfachte Kurzformat "Ferienwerkstatt" beantragt werden. Frühester Projektstart der Ferienwerkstätten ist Juni 2021. Alle Projekte müssen spätestens zum 31. August 2022 beendet sein (Ende von Kultur macht stark II). Weitere Informationen und Unterlagen finden sich hier. Es können die Langformate kompakt oder makro beantragt werden. Frühester Projektstart ist der September 2021. Alle Projekte müssen spätestens zum 31. August 2022 beendet sein (Ende von Kultur macht stark II). Antragsfrist: 13. Juni 2021. Informationen

Stiftung Niedersachsen u.a.

  • Die Förderzusage der Stiftung Niedersachsen wird bei Ausfall einer Veranstaltung grundsätzlich aufrechterhalten. Bitte informieren Sie die Stiftung Niedersachsen rechtzeitig über Veränderungen in Ihren von der Stiftung geförderten Projekten: Infos

  • Parallel zur Arbeit der Allgemeinen Projektförderung entwickelt die Kulturstiftung des Bundes eigene Programme. Derzeit können in den Programmen TURN2, TANZLAND und Jupiter noch keine Anträge gestellt werden. Die aktuellen Termine findet ihr hier.

  • Noch 2020 möglich: Antragstellung und Bewerbung für die »Deutsche Künstlerhilfe« des Bundespräsidenten: Die Antragstellung ist bevorzugt auf dem Postweg an das MWK Niedersachsen, Referat 34, möglich: Ältere Künstler*innen (aller Sparten!), die zum kulturellen Ansehen der Bundesrepublik Deutschland beigetragen haben und durch Umstände verschiedener Art in eine finanzielle Notlage geraten sind, können vom Bundespräsidenten Mittel der Deutschen Künstlerhilfe erhalten. Es handelt sich um Ehrengaben des Bundespräsidenten als Ausdruck des Dankes für besondere kulturelle Leistungen. Wir empfehlen, Anträge/Vorschläge für 2020 rasch einzureichen! Ausführliche Informationen findet Ihr auf der Seite unseres Bundesverbandes hier.

Corona-Hilfen der Landeshauptstadt Hannover:

  • Die Landeshauptstadt Hannover setzt mit dem Stabilitätspaket 2.0 die gezielte Unterstützung der kulturellen, sportlichen und wirtschaftlichen Bereiche fort. Danach profitieren Kulturschaffende, Sportvereine und die Gastronomie von der Verlängerung des Stabilitätspakets.

    Das Kulturpaket des Stabilitätspaket 2.0 umfasst zwei Förderbereiche: eine Projektförderung und eine Konzeptionsförderung.

    Antragsberechtigt sind Kulturschaffende mit erstem Wohnsitz in der Landeshauptstadt Hannover und gemeinwohlorientierte Kultureinrichtungen mit Sitz in der Landeshauptstadt Hannover. Digitale Arbeits- und Präsentationsformen sind förderfähig. Voraussetzung ist eine Umsetzung des Projektes bzw. eine Konzeptentwicklung im Jahr 2021. Insgesamt stehen für das Kulturpaket des Stabilitätspaket 2.0 Fördermittel in Höhe von 200.000 Euro zur Verfügung.

    Antragsfrist: 7.05.2021. Alle Informationen zur Antragsstellung findet Ihr hier. Beratungsanfragen und Fragen zum Verfahren bitte per E-Mail an Stabilitaetspaket-Kulturbuero@Hannover-Stadt.de oder telefonisch an 0511-168 44411 (erreichbar von 9 - 13 Uhr).

    Zur Antragsstellung

Soforthilfe der Stadt Braunschweig:

  • Neben Unternehmen und kulturellen Einrichtungen sollen auch Kulturschaffende unterstützt werden, denen zum Beispiel durch coronabedingt abgesagte Engagements Einnahmen wegbrechen. Sie könnten bis zu 5.000 Euro erhalten, für Musikgruppen und künstlerische Ensembles soll die Förder-Obergrenze bei 6.000 Euro liegen. Diese fehlenden Einnahmen sind in den Bundes- und Landes-Rettungsschirmen in der Regel nicht förderfähig. Darüber hinaus sollen Kulturschaffende für bereits angefallene Kosten für Projekte, die nun nicht mehr oder nur verändert durchgeführt werden können, Kompensationen von bis zu 1.000 Euro erhalten. Zum Förderantrag

Soforthilfe der Stadt Wolfsburg:

  • Die „Soforthilfe Wirtschaft“ gilt für Wolfsburger Kleinstunternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe. Diesen Zuwendungsempfängern soll Hilfe zur Überbrückung eines Liquiditätsengpasses, der durch die Corona-Pandemie verursacht wurde, geleistet werden. Ziel ist die Vermeidung von Insolvenzen und Entlassungen sowie die Bestandssicherung von kleinen Unternehmen, Soloselbständigen sowie Angehörigen der Freien Berufe. Es soll eine schnelle, unbürokratische und sofort wirkende Unterstützung erreicht werden. Zum Förderantrag

Unterstützung der freien Szene in Hildesheim:

  • Theaterfonds für die freie Theaterszene Hildesheims der BürgerStiftung Hildesheim ist beendet. Informationen

  • Kulturhilfsfonds der Stadt Hildesheim, ein Sonderfonds zur Projektförderung, ist ausgeschöpft. Informationen

Soforthilfe für Künstler*innen in Göttingen:

  • Soloselbstständige Künstler*innen und kleine Kultureinrichtungen aus Göttingen, die durch die Corona-Pandemie in Not geraten sind, konnten bis zum 15. Mai 2020 beim Verein KUNST Projektanträge stellen. Informationen

Kulturhilfen in Osnabrück:

  • Auch die Osnabrücker Kulturszene wurde hart von der Corona-Pandemie getroffen und steht vor ungeahnten Herausforderungen. Neue Wege werden gesucht, um die Vielfalt der Osnabrücker Kultur zu sichern.Trotz beginnender Lockerungen ist ungewiss, wie lange Kulturbetriebe geschlossen bleiben müssen und wann Veranstaltungen wieder im gewohnten Maße stattfinden können. Die Krisensituation hat der Verein Ars Vivendi e.V. zum Anlass genommen, eine Fundraising-Aktion für die lokale Kulturszene zu entwickeln. Informationen und Antrag

KSK, Verwertungsgesellschaften: 

  • GEMA: 40 Millionen Euro starkes Nothilfe-Programm für Mitglieder, für Kunden gelten Kulanzregelungen

    Information

  • Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort): Sozialfonds für in Not geratene Wortautoren, Verleger und ihre Hinterbliebenen

    Information | Richtlinie (pdf-Datei, 109 KB)

  • Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst (VG Bild-Kunst): Stiftung Sozialwerk: Einmalige oder befristete Hilfen als Überbrückungszahlungen zur Aufrechterhaltung bestehender Verpflichtungen bei Eintritt einer unerwarteten Notsituation

    Information  

  • Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL): individuelle und kulturpolitische Zuwendungen. Informationen

  • einmalige Hilfe in Höhe von 250 Euro im Rahmen der sozialen Zuwendungen

    Information  

  • Künstlersozialkasse (KSK): Bei akuten Problemen kann individuelle Zahlungserleichterung gewährt werden. Wenn abzusehen ist, dass die abgabepflichtigen Entgeltzahlungen im laufenden Jahr durch die Auswirkungen des Corona-Virus erheblich geringer ausfallen als im Vorjahr, können die monatlichen Vorauszahlungen auf Antrag herabgesetzt werden. Dazu kann der auf der Homepage der Künstlersozialkasse hinterlegte Antrag genutzt oder ein formloses Schreiben eingereicht werden.

Solidaritätsfonds:

  • Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger: Hilfstopf für freie Mitarbeiter*innen deutscher Bühnen - 500 Euro pro Person für die Existenzsicherung, nach Prüfung: Information

  • Deutsche Orchestervereinigung: Notfallsoforthilfe für freischaffende Musiker*innen: Informationen

  •  #handforahand für freie Bühnen- und Tontechniker*innen, Beleuchter*innen, Stage Hands und Veranstaltungshelfer*innen

  • Mittlerweile in der 5. Runde: ensemble-netzwerk, Allianz der freien darstellenden Künste uvm.: 500 Euro Soforthilfe für Theaterschaffende: Aktion

  • KunstNOthilfe von elinor: Informationen

  • Der STERN sucht nach Backstage-Helden, die mit einer Soforthilfe von bis zu 1.000 Euro unterstützt werden. Unter elinor.network/backstagehelden können sich betroffene Kulturschaffende bewerben; der Antrag auf Soforthilfe kann direkt und unbürokratisch gestellt werden.

Entschädigung bei Verdienstaufall durch Quarantäne:

  • Wer aufgrund des Coronavirus offiziell unter Quarantäne gestellt wird, einem Tätigkeitsverbot unterliegt und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann nach § 56 des Infektionsschutzgesetz (IfSG) eine Entschädigung erhalten. Selbstständige und Freiberufler wenden sich in diesem Falle direkt an das für sie zuständige Gesundheitsamt.

Rechtliche Hilfestellungen für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft in der Corona-Krise:

  • Online-Talk am 31. März 2020 von Kreativ Kultur Berlin / Kulturprojekte Berlin: Was ist rechtlich zu beachten für Akteure aus Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft in der Corona-Krise? Link

  • Kostenlose Rechtsberatung durch die HÄRTING HELPLINE: Kultur, Gastronomie, Clubs, Events, Sport. Ab sofort bieten wir kostenlose telefonische Erstberatung für Unternehmen, Freelancer und Einrichtungen an, die von Schließungen, Absagen und Ausfällen betroffen sind. Link

Informationen und praktische Hinweise zu Corona-SARS-CoV-2 in unterschiedlichen Sprachen:

 


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