Laufend aktualisierte Hilfen für die Freien Theater und Kulturschaffenden in Niedersachsen

Wir unterstützen die freie Szene in Niedersachsen bei Fragen zur Existenzsicherung in der Corona-Krise. Hier geben wir einen laufend aktualisierten Überblick über die verschiedenen Hilfen für Solo-Selbstständige, Spielstätten, freie Gruppen u.v.m. Bei Fragen sind wir telefonisch erreichbar unter 0511 35 35 486 (von Bargen) oder 0511 35 34 963 (Jacob) oder via Mail: laft@laft.de!

 

Beschlossene Maßnahmen des Landes Niedersachsen:

  • Kofinanzierung von Corona-Bundesprogrammen: Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) unterstützt Kultureinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler, die Mittel aus den Sofortprogrammen des Bundes zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie beantragen. Insgesamt 10 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt stehen für die Kofinanzierung der Bundesprogramme bereit. Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstler, denen eine Förderung vom Bund bewilligt worden ist, können beim MWK eine Kofinanzierung beantragen. Voraussetzung ist, dass sie ihren Sitz in Niedersachsen haben, sie zum Zuständigkeitsbereich des MWK gehören und der überwiegende Teil der geplanten Projekte in Niedersachsen durchgeführt wird. Förderkriterien und Antragsformular

  • Corona-Sonderprogramm für Solo-Selbstständige und Kultureinrichtungen - zur Unterstützung von durch die COVID-19-Pandemie betroffenen Solo-Selbstständigen in der Kultur: Unter dem Motto "Niedersachsen dreht auf" unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler. Bis zu zehn Millionen Euro stehen dafür aus dem zweiten Nachtrag des COVID-19-Sondervermögens zur Verfügung. "Wir wollen die Kulturszene in Niedersachsen wieder vitalisieren und einen Beitrag dazu leisten, neues kulturelles Leben in Niedersachsen zu ermöglichen", so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler. "Unser Ziel ist es, kulturelle Aktivitäten Soloselbstständiger in einem möglichst unbürokratischen Verfahren in den kommenden Monaten zu fördern." Weitere Informationen, die Förderkriterien, Hinweise und das Antragsformular zum aktuellen Programm

    • Förderlinie A: Kulturelle Veranstaltungen: Gefördert werden Ausgaben, die unmittelbar durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Selbstständigen oder Zusammenschlüssen von Solo-Selbstständigen für ihre Beteiligung an kulturellen Veranstaltungen entstehen. Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- oder Bildungsangebot mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein.Anträge sind beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) zu stellen, der die Förderung nach den Zuwendungsvoraussetzungen dieser Förderkriterien in eigener Zuständigkeit durchführt. Die Kontaktdaten finden Sie in den zum Download bereitgestellten FAQ und unter dem folgenden Link: www.allvin.de. Anträge können bis zum 31.12.2021 gestellt werden. Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.

    • Förderlinie B: Kulturelle Bildung: Gefördert werden außerdem Ausgaben, die durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Selbstständigen oder Zusammenschlüssen von Solo-Selbstständigen im Bereich der kulturellen Bildung entstehen. Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- oder Bildungsangebot mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein. Anträge sind beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) zu stellen, der die Förderung nach den Zuwendungsvoraussetzungen dieser Förderkriterien in eigener Zuständigkeit durchführt. Für Anträge aus dem Bereich Erwachsenenbildung wenden Sie sich bitte an die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB): www.aewb-nds.de. Anträge können bis zum 31.12.2021 gestellt werden. Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.

    • FRIST ABGELAUFEN: Förderlinie C: Innovative künstlerische Projekte: Gefördert werden innovative Projekte, die die inhaltliche künstlerische Auseinandersetzung mit aktuellen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen zum Gegenstand haben und die sich durch eine hohe künstlerische Qualität auszeichnen. Es werden ausschließlich Neuproduktionen gefördert. Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kulturangebot und Zusammenschlüsse von Kulturakteuren mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein. Anträge bis max. 7.999 Euro werden beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) gestellt, der die Förderung nach den Zuwendungsvoraussetzungen dieser Förderkriterien in eigener Zuständigkeit durchführt. Informationen zu Antragsstichtagen erhalten Sie auf den Internetseiten der Träger der regionalen Kulturförderung. Anträge über 8.000 Euro werden beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (Stichwort: Solo-Selbstständige) gestellt. Antragsstichtag beim MWK ist der 31.07.2021. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels. Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.

    • FRIST ABGELAUFEN: Förderlinie D: Solo-Selbständige im nichtöffentlichen Bereich: Im Zuge der Projektförderung können auch Solo-Selbstständige gefördert werden, die wiederholt bei Veranstaltungen im nichtöffentlichen Bereich kulturell aktiv werden. Antragsberechtigt sind einzelne Solo-Selbstständige, wenn sie ihren Sitz in Niedersachsen haben und darlegen, dass ihre kulturellen Aktivitäten in Niedersachsen erfolgen. Anträge sind ausschließlich beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (Stichwort: Solo-Selbstständige – Förderlinie D) zu stellen. Antragsstichtag: 31.07.2021. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels. Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.

  • Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen: Eingetragene Vereine können ab sofort über die NBank einen Zuschuss bis zu 70 % (bei einer Förderhöhe von mindestens 3.500 Euro und maximal 10.000 Euro) für Investitionen zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen und zur Verbesserung der IT-Sicherheit beantragen. Weitere Informationen

  • ABGELAUFEN: Neues Corona-Sonderprogramm des Landes Niedersachsen für Kultureinrichtungen und Kulturvereine für laufende Betriebskosten bis max. 50.000 Euro, nun auch einschließlich der Personalkosten. Auch Ausgaben, die durch kurzfristige Absagen von Veranstaltungen entstanden sind, sollen über diesen Hilfsfonds aufgefangen werden. Dabei wird der Zeitraum vom 01.11.2020 bis zum 30.06.2021 berücksichtigt. Antragsstichtag ist der 15.09.2021.Die Anträge sind bei den jeweiligen Lanschaftsverbänden bzw. zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung zu stellen. Die Adressen können der Liste entnommen werden.

  • Corona-unabhängig: Vergabe von Fördermitteln Für Freie Theaterarbeit, Tanz und Kinder- und Jugendtheater in Niedersachsen mit Antragsfrist 15.10.2021 Weitere Informationen und Niedersächsisches Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen über Landschaftsverbände und Regionen Weitere Informationen

  • Hotline der Niedersächsischen Landesregierung von 8 bis 22 Uhr: 0511 120 6000

  • MWK-Hotline: Allgemeine Fragen zu Fördermöglichkeiten durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr sowie montags bis donnerstags von 13 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0511 120-2806. Eine Beratung zu Details einzelner Projektvorhaben findet unter dieser Rufnummer nicht statt.

  • Informationen zum Kurzarbeitergeld, Gesundheitsschutz u.v.m. sowie Ansprechpartner*innen und Unterstützungsmöglichkeiten über das Land Niedersachsen: Informationen

  • Antworten auf häufig gestellte steuerliche Fragen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus: Informationen

  • Wissenschaft, Kultur & Weiterbildung – Antworten auf häufig gestellte Fragen: Informationen 

Aktuelle Verordnung, die infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus in Niedersachsen regelt:

Nachstehende Corona-Verordnung ist seit dem 22. September 2021 in Kraft und gilt bis zum 10. November:
Niedersächsische Corona-Verordnung (gültig ab 22. September 2021) - PDF, nicht barrierefrei

Pressinformationen mit umfänglichen Erläuterungen zur Neufassung der Corona-Verordnung:
Gut geschützt in den Herbst – mehr Möglichkeiten durch mehr 2G (21. September 2021)

Hier finden Sie die dazugehörige Corona-Warnampel mit den Landkreisen und kreisfreien Städten, die auf Basis der neuen Verordnung und den dort beschriebenen Leitindikatoren eingestuft sind.

Bitte beachten Sie, dass die entsprechend der Warnstufe anzuwendenden Regelungen erst nach Feststellung des Landkreisen bzw. der kreisfreien Stadt (durch Allgemeinverfügung) gültig sind. Bitte informieren Sie sich dazu bei den Online-Angeboten Ihre Kommune.

In unserem FAQ-Bereich beantworten wir Ihnen häufig gestellte Fragen.

Niedersachsens Corona-Verordnung in Grafiken.

 Maßnahmen der Bundesregierung:

  • Bund unterstützt Kulturveranstaltungen mit Sonderfonds: die beiden Bausteine des Kulturfonds: 1. Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Kulturveranstaltungen (bis 2.000 Personen) und 2. Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen (ab 2.000 Personen): https://www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de/index.html

    Service Hotline: 0800 6648430. Diese Hotline beantwortet alle Fragen zum Sonderfonds.

  • Corona-Überbrückungshilfe III des Bundes ab Januar 2021 für kleine und mittelständische Unternehmen, Solo-Selbstständige und gemeinnützige Organisationen. Sie soll helfen, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Die Förderung ist ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern.

    • Soloselbstständige können entweder die Neustarthilfe Plus (siehe nächster Punkt) oder die Erstattung von Fixkosten im Rahmen der Überbrückungshilfe III in Anspruch nehmen. Eine Inanspruchnahme beider Förderungen ist nicht möglich.

  • NEU: Mit der Neustarthilfe Plus werden Soloselbständige, Kapitalgesellschaften und Genossenschaften unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Juli bis 30. September 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Sie ergänzt die bestehenden Sicherungssysteme, wie z.B. die Grundsicherung. Antragstellende, welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III Plus nicht in Anspruch nehmen, können einmalig als Unterstützungsleistung (Neustarthilfe Plus) 50 Prozent des im Vergleichszeitraum erwirtschafteten Referenzumsatzes erhalten. Die Neustarthilfe Plus beträgt maximal 4.500 Euro für Soloselbständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften sowie maximal 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften. Die Neustarthilfe Plus kann bis zum 31.10.2021 online beantragt werden.

    Für mehr Informationen klicken Sie bitte hier: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Neustarthilfen/Neustarthilfe-Plus/neustarthilfe-plus.html

  • Mietschulden: Kündigungen von Mietverträgen werden verboten, wenn Einkommensausfälle dazu führen, die Miete nicht mehr zahlen zu können. Das gilt für Mietschulden zwischen 1. April und 30. Juni 2020. Eine Begründung solle nicht nötig sein, ein Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie wird vermutet. Die Verpflichtung zur Mietzahlung (-nachzahlung) soll dabei bestehen bleiben.

  • Kinderzuschlag: Ein leichterer Zugang soll geschaffen werden: Geprüft wird nur das Einkommen des letzten Monats, nicht das der letzten sechs Monate. Das soll vom 1. April bis 30. September 2020 gelten. Ob Anspruch besteht, soll online überprüfbar sein, ebenso die Antragstellung.

  • Kinderbetreuung: Familien, die wegen geschlossener Kindergärten und Schulen nicht arbeiten können, sollen im Zuge der Änderung des Infektionsschutzgesetzes entschädigt werden.

Maßnahmen der Beauftragten der Bundesregieung für Kultur und Medien:

  • Programm NEUSTART KULTUR: Die Bundesregierung unterstützt mit einem umfangreichen Rettungs- und Zukunftsprogramm den Neubeginn des kulturellen Lebens in Deutschland. Für das Programm NEUSTART KULTUR steht rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. Ziel der Maßnahmen ist es, das durch die Corona-Pandemie lahmgelegte kulturelle Leben wieder anzukurbeln und dadurch Arbeitsmöglichkeiten für Künstlerinnen, Künstler und andere Kreative zu schaffen. Weitere Informationen

  • Mit #TakeHeart setzt der Fonds Darstellende Künste im Rahmen von NEUSTART KULTUR – dem von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierten Rettungs- und Zukunftspaket für den Kultur- und Medienbereich – seine umfassenden Fördermaßnahmen fort. Ziel der neuen Programmlinien ist es, die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Kulturbereich abzumildern, den Wiederbeginn kulturellen Lebens in Deutschland zu befördern, Künstler*innen Planungssicherheit und zugleich neue zukunftsweisende Perspektiven für die Entwicklung der Freien Darstellenden Künste zu ermöglichen. Alle Informationen auf: www.fonds-daku.de sowie über diesen Link:  #TakeHeart-Förderungen im Überblick

  • NEUSTART KULTUR: „Neustart Junges Publikum“ über die ASSITEJ: Das Programm Neustart Kultur – Junges Publikum für Kinder- und Jugendtheater soll Maßnahmen fördern, die eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes, Gastspiele und die Weiterentwicklung von künstlerischen Vermittlungsformaten ermöglichen. So sollen insbesondere der Kontakt zum Publikum und den Schulen wiederhergestellt werden. Die Umsetzung des Programms soll durch die ASSITEJ erfolgen. Bewerbungen sind möglich zur Infrastrukturförderung: Förderlinie A dient der Realisierung aktueller Spielbetriebe, Förderlinie B der Gastspielrealisierung, Förderlinie C der Publikumsgewinnung. Module A und B: Hier werden die Mittel im Windhundverfahren (nach Eingang der Anträge) vergeben, bis die Mittel verbraucht sind. Eine Antragstellung ist bis spätestens 15. Oktober 2021 möglich, wenn die Mittel nicht vorher verbraucht sein sollten oder Mittel zurück fließen. Modul C: Für das Modul C gibt es zwei Antragsfristen: 11. Juni 2021 (Frist 1) und 12. August 2021 (Frist 2). Danach entscheidet eine Fachjury jeweils über die Vergabe.  Infos

  • NEUSTART KULTUR: Förderprogramm für Live-Kulturveranstaltungen – Wort, Varieté und Kleinkunst (Antragsstellung über Deutsche Theatertechnische Gesellschaft): Als Teilprogramm von NEUSTART KULTUR richtet sich das Programm „Erhalt und Stärkung der Infrastruktur für Kultur in Deutschland – Live-Kulturveranstaltungen – Wort, Varieté und Kleinkunst“ an Veranstalter*innen von Live-Kulturveranstaltungen. Veranstalter*innen übernehmen das inhaltliche, organisatorische und finanzielle Risiko für die Produktion und Durchführung von Veranstaltungen als wichtige Präsentationsplattformen für ausübende Künstler*innen. Sie bilden damit ein wesentliches Fundament für die kulturelle Infrastruktur der Bundesrepublik Deutschland. Es können über die DTHG Beratungstermine gebucht werden. Bitte lest Euch im Vorfeld die FAQs aufmerksam durch. Informationen

  • NEUSTART KULTUR II: Seit dem 1. Juni 2021 möglich: Die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft schreibt erneut „Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft“ aus. Gefördert werden investive Umbau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen von Kultureinrichtungen (ortsfeste und kulturelle Träger mit dezentralen Aktivitäten) sowie im Rahmen von Festivals und anderen kulturellen Veranstaltungen, die zur nachhaltigen Reduktion von Ansteckungsgefahren (insbesondere mit dem SARS-CoV-2-Virus) in deren öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen erforderlich sind, sowie projektbezogene Personal- und Sachausgaben. Informationen, Beratung und Antragsformulare

  • NEUSTART KULTUR: DIS-TANZ-SOLO (mit Antragsfrist 11. Oktober 2021) - Förderprogramm für soloselbstständige Tanzschaffende: Die stipendienartige Förderung DIS-TANZ-SOLO richtet sich an soloselbstständige Tanzschaffende und fördert eigene (künstlerische) Arbeitsprozesse und Projekte, die das Erlernen und Ausprobieren neuer Methoden bzw. Theorien ermöglichen oder das Recherchieren und Weiterbilden sowie das Ordnen, Dokumentieren und Archivieren ihrer Projekte beinhalten. Weitere Informationen

  • NEUSTART KULTUR: Mit dem Modul NPN-STEPPING OUT (4. Runde mit Frist am 1.10.2021) im Rahmen des NATIONALEN PERFORMANCE NETZ sollen nicht-theatrale, analoge, mediale und digitale öffentlichen Räume, sowie noch neu zu denkende oder zu erfindende performative Szenenflächen und Aktionsfelder für den Tanz (neu) erschlossen werden, um die durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Präsentationswege für den Tanz zu erweitern und damit künstlerische Praxis und Beschäftigung wieder zu ermöglichen. Außerdem kann die Umstrukturierung von Werken, die ursprünglich für die Bühne produziert wurden, zur Aufführung im öffentlichen und/oder digitalen Raum gefördert werden. Weitere Informationen

  • NEUSTART KULTUR: Mit „Profil: Soziokultur“ legt der Fonds Soziokultur eine neue Förderung im Rahmen des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) von bis zu 20 Millionen Euro auf. Es erfolgt eine einmalige Ausschreibung vom 01.08.2021 bis 30.09.2021 für Vorhaben, die in 2022 umgesetzt werden. Die Pandemie hat bei allen Kulturakteur*innen viele Fragen zu Angebot, Programm, Personal, Kooperationspartner*innen, Plattformen, Zielgruppen und der Finanzierung aufgeworfen. Hierauf reagiert „Profil: Soziokultur“.

    Gefördert werden Entwicklungsprozesse und die Organisationsentwicklung von freien, gemeinnützigen Trägern und Einrichtungen des soziokulturellen und kulturellen Feldes. Die Prozessvorhaben sollen dazu dienen, dass Kulturelle Teilhabe und Mitgestaltung auch in unsicheren Zeiten auf der Basis eines klaren Profils und einer Finanzierungs- und Vernetzungsstrategie strukturell stabilisiert werden. Dies geschieht nach lokal unterschiedlichen Fragestellungen und diversen gesellschaftlich-kulturellen Bedingungen sowie bestenfalls unter Einbindung freier Kulturschaffender als Expert*innen der soziokulturellen Praxis und Strukturen. Weitere Informationen

Stiftung Niedersachsen u.a.

  • Die Förderzusage der Stiftung Niedersachsen wird bei Ausfall einer Veranstaltung grundsätzlich aufrechterhalten. Bitte informieren Sie die Stiftung Niedersachsen rechtzeitig über Veränderungen in Ihren von der Stiftung geförderten Projekten: Infos

  • Parallel zur Arbeit der Allgemeinen Projektförderung entwickelt die Kulturstiftung des Bundes eigene Programme. Die aktuellen Termine findet ihr hier.

  • ABGELAUFEN: Antragstellung und Bewerbung für die »Deutsche Künstlerhilfe« des Bundespräsidenten: Die Antragstellung ist bevorzugt auf dem Postweg an das MWK Niedersachsen, Referat 34, möglich: Ältere Künstler*innen (aller Sparten!), die zum kulturellen Ansehen der Bundesrepublik Deutschland beigetragen haben und durch Umstände verschiedener Art in eine finanzielle Notlage geraten sind, können vom Bundespräsidenten Mittel der Deutschen Künstlerhilfe erhalten. Es handelt sich um Ehrengaben des Bundespräsidenten als Ausdruck des Dankes für besondere kulturelle Leistungen. Wir empfehlen, Anträge/Vorschläge für 2020 rasch einzureichen! Ausführliche Informationen findet Ihr auf der Seite unseres Bundesverbandes hier.

KSK, Verwertungsgesellschaften: 

  • GEMA: 40 Millionen Euro starkes Nothilfe-Programm für Mitglieder, für Kunden gelten Kulanzregelungen

    Information

  • Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort): Sozialfonds für in Not geratene Wortautoren, Verleger und ihre Hinterbliebenen

    Information | Richtlinie (pdf-Datei, 109 KB)

  • Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst (VG Bild-Kunst): Stiftung Sozialwerk: Einmalige oder befristete Hilfen als Überbrückungszahlungen zur Aufrechterhaltung bestehender Verpflichtungen bei Eintritt einer unerwarteten Notsituation

    Information  

  • Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL): individuelle und kulturpolitische Zuwendungen. Informationen

  • einmalige Hilfe in Höhe von 250 Euro im Rahmen der sozialen Zuwendungen

    Information  

  • Künstlersozialkasse (KSK): Bei akuten Problemen kann individuelle Zahlungserleichterung gewährt werden. Wenn abzusehen ist, dass die abgabepflichtigen Entgeltzahlungen im laufenden Jahr durch die Auswirkungen des Corona-Virus erheblich geringer ausfallen als im Vorjahr, können die monatlichen Vorauszahlungen auf Antrag herabgesetzt werden. Dazu kann der auf der Homepage der Künstlersozialkasse hinterlegte Antrag genutzt oder ein formloses Schreiben eingereicht werden.

Solidaritätsfonds:

  • Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger: Hilfstopf für freie Mitarbeiter*innen deutscher Bühnen - 500 Euro pro Person für die Existenzsicherung, nach Prüfung: Information

  • Deutsche Orchestervereinigung: Notfallsoforthilfe für freischaffende Musiker*innen: Informationen

  •  #handforahand für freie Bühnen- und Tontechniker*innen, Beleuchter*innen, Stage Hands und Veranstaltungshelfer*innen

  • Mittlerweile in der 5. Runde: ensemble-netzwerk, Allianz der freien darstellenden Künste uvm.: 500 Euro Soforthilfe für Theaterschaffende: Aktion

  • KunstNOthilfe von elinor: Informationen

  • Der STERN sucht nach Backstage-Helden, die mit einer Soforthilfe von bis zu 1.000 Euro unterstützt werden. Unter elinor.network/backstagehelden können sich betroffene Kulturschaffende bewerben; der Antrag auf Soforthilfe kann direkt und unbürokratisch gestellt werden.

Entschädigung bei Verdienstaufall durch Quarantäne:

  • Wer aufgrund des Coronavirus offiziell unter Quarantäne gestellt wird, einem Tätigkeitsverbot unterliegt und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann nach § 56 des Infektionsschutzgesetz (IfSG) eine Entschädigung erhalten. Selbstständige und Freiberufler wenden sich in diesem Falle direkt an das für sie zuständige Gesundheitsamt.

Rechtliche Hilfestellungen für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft in der Corona-Krise:

  • Online-Talk am 31. März 2020 von Kreativ Kultur Berlin / Kulturprojekte Berlin: Was ist rechtlich zu beachten für Akteure aus Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft in der Corona-Krise? Link

  • Kostenlose Rechtsberatung durch die HÄRTING HELPLINE: Kultur, Gastronomie, Clubs, Events, Sport. Ab sofort bieten wir kostenlose telefonische Erstberatung für Unternehmen, Freelancer und Einrichtungen an, die von Schließungen, Absagen und Ausfällen betroffen sind. Link

Informationen und praktische Hinweise zu Corona-SARS-CoV-2 in unterschiedlichen Sprachen:

 


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