NEU: Peer-to-Peer-Beratungsprogramm für die freien darstellenden Künste in ländlichen Räumen 2021 - Bewerbungen noch bis zum 7. Januar 2021 möglich!

Arbeitet ihr schon langjährig auf dem Land, seid aber dem Wunsch nach Austausch mit anderen, ebenfalls etablierten Freien Theatern bislang nicht nachgekommen? Wünscht ihr Euch, in den ländlichen Räumen Niedersachsens künstlerisch-vermittelnd zu arbeiten, wisst aber nicht wie? Plant ihr aktuell ein bestimmtes Projekt im ländlichen Raum und sucht nach Beratung durch ein Freies Theater, dem die kulturelle Praxis der "Vermittlung" – auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie – sichtbar gelingt?

Für wen es gedacht ist und was es bietet

Das Peer-to-Peer-Beratungsprogramm richtet sich an professionelle Freie Theater (freie Gruppen, Einzelkünstler*innen oder freie Spielstätten) und Studierende aus Niedersachsen und anderen Bundesländern, die sich kooperativ und auf Augenhöhe gegenseitig beraten wollen. Es umfasst drei Tandemtreffen im Zeitraum Februar bis August 2021. Je nach Entwicklung der Pandemie findet die Beratung digital statt; der persönliche Besuch der sehr unterschiedlichen lokalen Strukturen wird (unter Verweis auf die jeweils geltenden Infektionsschutzmaßnahmen) finanziell unterstützt.

Die Teilnehmenden des Peer-to-Peer-Beratungsprogramms werden als Expert*innen für ihre lokalen Kontexte und Vermittlungsstrategien angesprochen und deshalb für ihre Mitarbeit mit einer Aufwandspauschale vergütet. Sie erhalten bei Nicht-Mitgliedschaft über den Zeitraum von 6 Monaten und je nach Bedarf auch Zugang zu den weiteren Angeboten des LaFT Niedersachsen.

Vom Kick-Off zum Kongress

Am 27. Januar 2021 treffen sich die eingeladenen Tandems während eines digitalen "Kick-Off", möglicherweise zum ersten Mal. Diese Veranstaltung ist als Netzwerktreffen und Fortbildung zum Thema "Kollegiale Beratung" konzipiert. Dr. Birte Werner, Leiterin des Programmbereichs Darstellende Künste an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel, moderiert das digitale Austauschformat und zeigt Techniken und praktische Ansätze auf, anhand derer der eigene oder die künstlerischen Wege anderer unterstützt und geebnet werden können. Individuelle Zielsetzungen der Peers werden formuliert und Rahmenbedingungen miteinander vereinbart. Die Regionalen Kulturberater*innen Wiebke Dahlhoff, Dieter Hinrichs und Ingrid Wagemann des Landesverband Soziokultur in Niedersachsen stellen sich und ihre Expertise vor, um die Tandems in Einzel- oder Gruppentreffen und je nach Bedarf über den Zeitraum bis August 2021 zu begleiten.

Während des Peer-to-Peer-Beratungsprogramms unterstützen sowohl das Sonderprogramm „Performing Exchange“ des Bundesverband Freie Darstellende Künste als auch das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim den Wissensaustausch und Erfahrungstransfer der Peers sowie die Dokumentation des fachlichen Austauschs.

Im September 2021 lädt der "Performing Exchange Kongress“ im ländlichen Raum Niedersachsens zum gemeinsamen Abschluss der Tandems und präsentiert über die Grenzen des Flächenlandes hinaus, wie in den ländlichen Regionen Theatervermittlung gedacht, erprobt und etabliert wird.

Eine Kooperation des LaFT Niedersachsen mit dem Landesverband Soziokultur Niedersachsen, der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, dem Institut für Kulturpolitik Hildesheim sowie dem Sonderprogramm „Performing Exchange“ des Bundesverband Freie Darstellende Künste

Zum Bewerbungsbogen - Bewerbungsschluss ist am 07.01.2021

Gefördert durch Stiftung Niedersachsen, aus Mitteln des Landes Niedersachsen und durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien