Freies Theater in der Oldenburgischen Landschaft


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Die Universitätsstadt Oldenburg liegt im westlichen Niedersachsen und ist stolze 900 Jahre alt.

159.282 Menschen bevölkern die nordfriesische Großstadt, die nicht nur architektonisch und landschaftlich reizvoll ist. Auch kulturell hat Oldenburg einiges zu bieten, darunter: immerhin sieben freie Theater mit einer festen Spielstätte, zwei freie Tournee-Theater und eine sehr freie Theater-Rock-Gruppe.

Das bindende Element zwischen diesen Theaterensembles ist ihr Status ›freies Theater‹ oder ›Privattheater‹. Die künstlerische Arbeit und die künstlerische Zielsetzung indes werden sehr unterschiedlich definiert und praktiziert. So eröffnet sich dem Betrachter ein weites Spektrum an verschiedenen Spielarten und -formen.


Theater Wrede

Im Zentrum Oldenburgs hat das theater wrede seine Spielstätte. Seit Oktober 2009 tragen Theater und Spielstätte in der Klävemannstraße im Bahnhofsviertel den Namen theater wrede +. Geleitet wird das Theater, das bereits seit 1985 besteht, von Winfried Wrede und Marga Koop. Seit 2000 sind sie mit ihren Theaterarbeiten für Erwachsene, Kinder und Jugendliche fest in der Rosenstraße installiert.

Das theater wrede ist eine Forschungsstation. Erforscht werden neue Theaterformen, Räume, Seelenlandschaften, die Perzeption des Menschen. Das wichtigste Instrument in diesem Forschungsprozess ist die Musik. Sie erhält in den Theaterproduktionen des theater wrede einen außergewöhnlichen Stellenwert. Musik nicht als Soundtrack oder Ersatzsurrogat für den Theatertext, sondern Musik im Sinne ihrer ursprünglichen Definition: als Gestaltung von akustischen Ereignissen. Und, darüber hinaus, als Gestaltung von Raumklang, Körperklang und Textklang. ›Komponiertes Theater‹, das konzeptionell aus den Überlegungen eines auditiven Theaters hervorgegangen ist, nennen die Theatermacher in der Rosenstraße ihre Arbeiten.

In ihren Produktionen verweben sie Musik, Schauspiel, Video, Raum, Klang und Bewegung zu einer Gesamtkomposition. Die Musik allerdings behält ihren herausragenden Stellenwert. ›Theatrale Musikalität‹ ist das Interpretationsplateau aller anderen theatralen Elemente. So wird der Theatertext wie eine Partitur gelesen und auf seine rhythmische Struktur hin untersucht und angelegt. Der Schauspieler ist mehr als ›Textträger‹. Er ist Körper, Bewegung, Stimme, Schritte, Atem, Stille – Körperklang. Gleiches gilt für den Spielraum, der für jede Produktion auf die gewünschte Resonanzwirkung hin konzeptioniert wird.

Das Ziel der Forschungsstation theater wrede ist der Mensch. Jede Art von Innovation hat das Ziel, den Zuschauer in seiner Gesamtstruktur als Mensch, mit allen seinen Sinnen, für das Theatererlebnis zu sensibilisieren, ihn empfänglich zu machen, um alte Sehgewohnheiten aufzulösen und neue Perspektiven zu öffnen. Weg vom reinen ›Augentheater‹, hin zu einer musikalisch-sinnlichen Spielform.

Zwei Theaterproduktionen werden pro Spielzeit mit einem festen Team von freien Mitarbeitern sowie Gästen realisiert. Zum Team des theater wrede gehören u. a. Roy Spahn (Bühnenbild), Jürgen Salzmann (Videoinstallation), Danielle Füglistaller und Ylva Jangsell (Tanz/Performance), Gustavo Fialko (Tanz), Eva Kölling, Marga Koop, Ina Maria Jaich, Julia Schatz, Dietmar Rüttiger (Schauspiel), Alex Goretzki (Musik), Winfried Wrede, Gudrun Lellek, Ulrike Czermak (Regie). Neben den Vorstellungen im eigenen Haus ist das theater wrede national und international auf Gastspiel, organisiert internationale Festivals in der Rosenstraße und unterhält eine fruchtbare Partnerschaft mit dem Citadeltheatre in Edmonton (Kanada).


theater hof/19

Nach zwanzig Jahren freier Theaterarbeit unter dem Namen widu-theater, ständig auf Tournee oder an wechselnden Spielstätten verortet, eröffneten Frauke Allwardt und Dieter Hinrichs im September 2001 endlich ihre eigenes, kleines Theater in Oldenburg.

Das theater hof/19 empfängt sein Publikum in einer ehemaligen Werkhalle in Bahnhofsnähe, die zu einem schlichten, modernen Theaterhaus umfunktionalisiert wurde. 99 Menschen können im Spielraum Platz nehmen. Die dichte und intensive Atmosphäre im theater hof/19 nutzen die Theatermacher: Die räumliche Nähe zum Publikum macht ihr Spiel unmittelbar und direkt, verbindet.

Intelligentes, unterhaltsames Theater für Jugendliche und Erwachsene möchten Frauke Allwardt und Dieter Hinrichs produzieren. Eine Säule in ihrem Spielplan sind daher klassische Theaterstoffe wie ›Nathan‹ oder der Urfaust, die leicht entstaubt auf eine moderne Ebene ›transponiert‹ werden. Klassische Stoffe interessieren die Theatermacher, weil sie zeitlos und in der Regel ausgezeichnet erzählt sind.

Die Bearbeitung der Stücke ist nicht auf die theaterübliche Strichfassung beschränkt. Sprache, Inhalte, Vorgänge werden untersucht und mittels theatraler Elemente in die Jetzt-Zeit übersetzt. Schauspieler, Regie und Dramaturgie formen ein Team, das die Stoffe gemeinsam entwickelt und realisiert. Zentral bei der Konzeption dieser Stücke ist, dass ein Schauspieler alle Rollen spielt. Dieses Spiel entgegen der üblichen Seh- und Denkgewohnheiten hat den Effekt, dass die Zuschauer andere und neue Aspekte der Geschichte wahrnehmen.

Neben den klassischen Stoffen sind es Gastspiele und moderne Theaterstücke, die auf dem Programm des theater hof/19 stehen. Die Arbeit und Beschäftigung mit jungen Menschen wirft ganz automatisch aktuelle Lebensthemen auf, die der Autor Sven Kemmler in seinen Bühnenstücken für das theater hof/19 aufgreift. Künstlerisch tätig ist auch das Leitungsteam. Dieter Hinrichs ist Schauspieler, Frauke Allwardt wirkt als Dramaturgin und Regisseurin. Zum festen freien, künstlerischen Kern gehören außerdem Rinus Knobel (Regie), Alvaro Solar (Regie, Autor, Schauspieler), Burkhard Forstreuter (Schauspieler) und Karin Winkler (Schauspielerin).

Im Februar/März 2008 hat das theater hof/19 gemeinsam mit dem Oldenburgischen Staatstheater das 1. Norddeutsche Kinder- und Jugendtheaterfestival für freie und öffentliche Theater veranstaltet.


Theater Laboratorium

›Ich bin klein, aber wichtig‹ ist der Titel eines Filmes über den polnischen Kinderarzt, Schriftsteller und Pädagogen Janusz Korczak und die Philosophie des Theater Laboratorium in der Wilhelmstraße, das sich als „Anwalt für die kleinen Momente, die kleinen Gesten, die kleinen Dinge, die das Große beinhalten“ versteht.

Die Leiter des Theater Laboratorium, Pavel Möller- Lück und Barbara Schmitz-Lenders, haben beide Figurentheater an der Staatlichen Hochschule für Musik und Kunst in Stuttgart studiert. Ihre gemeinsamen künstlerischen Arbeiten präsentierten sie zunächst auf Tourneen im Ausland. Erst 1995 gründeten sie mit Hilfe der Stadt Oldenburg und des Landes Niedersachsen das Theater Laboratorium.

Ihre Theaterproduktionen für kleine Menschen ab vier Jahren und große Menschen jeden Alters sind „eine Mischung aus Elementen des Schauspiels, des Figurentheaters und des Objekttheaters“. Neben den Eigenproduktionen (Adaptionen bekannter Stoffe wie z. B. ›Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran‹, selbst entwickelte Stoffe) gibt es im Theater Laboratorium Gastspiele und Konzerte. Im September 2008 zieht das Theater Laboratorium in seine neue Spielstätte an der Kleinen Straße um.


k-produktionen

Das Zuhause von k-produktionen ist die Kulturetage, die dem Oldenburger Publikum ein breites Spektrum an kulturellen Veranstaltungen anbietet: u. a. Theater, Film, Konzerte, Tanz, Kabarett.

k-produktionen ist eine Theatergruppe, die sich 2002 aus dem ehemaligen Ensemble der Kulturetage formiert hat. Chefdramaturg und Gesamtleiter des Ensembles ist Bernt Wach. Die künstlerische Leitung hat Mark Spitzauer, der auch Regie führt. Zu den festen Schauspielern gehören Fanziska Vondrlik, Uwe Bergeest, Markus Weiss, Ulf Goerges, Jörg Hemmen und Verena Tönjes. Neben dem künstlerischen Leiter inszenieren Ulf Goerges und Bernt Wach. Für das Bühnenbild sind Bernhard Weber-Meinardus oder Michael Olsen zuständig. Als Kostümbildner wirken Regina Meinardus und Cordelia Wach. Theatermusiker der k-produktionen sind Klaus Melchers, Vladimir Knaus, Verena Tönjes, Martin Flindt, Kai Leinwerker und Jörg Hemmen.

Zwei bis drei Theaterstücke erarbeitet k-produktionen im Jahr. Seit August 2007 ist das Theater K (ca. 50 Sitzplätze) in der Kulturetage feste Spielstätte von k-produktionen. Dort sind die Theaterinszenierungen des Ensembles in einem wöchentlichen Repertoire- Spielplan zu sehen.

Sowohl reine Unterhaltungsstücke als auch solche, die einen zeitkritischen Diskurs aufgreifen, sind im Spielplan von k-produktionen vertreten. Dieses Jahr setzt sich das Ensemble in seinen Produktionen u. a. mit den Auswirkungen der modernen Wissenschaft auseinander.


Annes Bühne

In der Hauptstraße in Apensen-Hengstforde, 45 Kilometer von Oldenburg entfernt, steht das Männeken- Theater. Eine kleines Haus, in dessen Theaterraum 99 Zuschauer Platz nehmen können und in dem jährlich um die 100 Vorstellungen gespielt werden. Seit 2003 ist es Annes Bühne, die den Großteil der Vorstellungen bestreitet. Und Annes Bühne, das ist Anne Sudbrack, die seit 1985 als Puppenspielerin unterwegs ist. Erst als Mitglied eines Tourneetheaters, dann, ab 1991, als Solokünstlerin mit Annes Bühne. 1993 ziehen die Puppen und ihre Spielerin in ihr erstes eigenes Haus – in die Alte Tischlerei. Zehn Jahre später heißt es für Anne Sudbrack und ihr Figurentheater Koffer packen, weil die Alte Tischlerei verkauft wird. Im ehemaligen Hengstforder Krug, der zum Männeken- Theater umgebaut wird, findet Annes Bühne 2003 ihr neues Zuhause.

Das Publikum in Anne Sudbracks Figurentheater ist in der Regel zwischen vier und sechs Jahren alt. Gespielt werden Bühnenadaptionen von Kinderbüchern (z. B. ›Die kleine Hexe‹, ›Das kleine Ich bin Ich‹) oder Märchen (›Schneeweißchen und Rosenrot‹). Für die Entwicklung und die Realisierung dieser Stoffe für das Figurentheater arbeitet Anne Sudbrack mit professionellen Regisseuren, Musikern und Puppenbauern zusammen. Unter anderem mit Heike Klockmeier, die für die aktuelle Theaterproduktion ›Käse, Katz und Maus‹ Idee und Regie geliefert hat.


Musiktheater Meerwunder

Eine weitere, aber ganz andere Solokünstlerin ist Annette Glaschick. Freischaffende Künstlerin und Veranstalterin, Leiterin, Spielerin, Autorin, Schöpferin des Musiktheaters Meerwunder. Bereits im zarten Kindesalter, nach einem ausgiebigen Ostseeurlaub, stand für die gebürtige Cottbuserin fest, was sie einmal werden würde: Muschelsammlerin. Das wurde sie … zunächst nicht. Statt dessen studierte sie Agrarwissenschaften, leitete und organisierte Veranstaltungen als Mitarbeiterin im Nationalpark-Haus-Horumersiel und ließ sich als Spiel- und Theaterpädagogin ausbilden. Die Liebe zum Meer – sie blieb. Also kombinierte Annette Glaschick ihre Lieben, die zum Meer und die zum Spiel.Heraus kam 1999 die Gründung des Naturerlebnis- und Musiktheaters Meerwunder.

Meerwunder ist ein Ein-Frau-Tourneetheater. Annette Glaschicks Mitspieler sind Meerestiere, Puppen: Quallen, Robben, Möwen, Krabben und vor allem der Wattwurm Willi gehören zum festen Ensemble ihrer selbstverfassten Geschichten. Ob ›Willi Wattwurm fährt in die Südsee‹ oder ›Willi Wattwurm und das Gold des Meeres‹ – in ihren clownesk, musikalisch erzählten Geschichten greift Annette Glaschick stets das Thema Mensch und Natur auf.

Auf humorvolle, unterhaltsame Weise möchte die Entertainerin ihr kleines und großes Publikum mit dem Ökotop Meer und seinen Bewohnern bekannt machen. Seit 2005 arbeitet Annette Glaschick mit dem Regisseur und Komponisten Christian Jakober zusammen. Sie selbst singt, spielt ihre Puppen und die Gitarre.Zur Zeit ist sie mit ihrer aktuellen, fünfzigminütigen Produktion ›Let’s fetz im Ostseeland‹ in Nord- und Ostdeutschland auf Tournee.


Theater im Zelt

„Wobei wir natürlich nicht nur im Theaterzelt spielen, eigentlich, wenn ich’s recht bedenke, seit wir das Zelt verhökert haben, so gut wie gar nicht mehr … Heute spielen wir überall …“ Das ist das Theater im Zelt. Acht Künstler, die mit ihren eigenwilligen Produktionen für junge Menschen und Erwachsene die Republik bereisen: Olaf Nollmeyer (Schauspieler, Sänger, Clown), Thomas Hoppe (Bassist, Body-Percussionist, Clown), Gabi Rolle (Schauspielerin, Autorin), Wladzimierz Jasionowski (Pianist, Komponist), Hanno Siepmann (Musiker, Komponist), Annelise Soglia (Tänzerin), Donja Djember (Cellistin), Antje Vetter (Musikerin, Regisseurin).

Ihre Projekte sind ein Mix aus Tanztheater, Clownerie, Literaturtheater und Neuer Musik. In der Literatur suchen sie das Ungebräuchliche im Gebräuchlichen: Franz Kafkas ›Die Strafkolonie‹, ein Liederabend aus Hans Eislers Hollywood-Songbook. Märchen von Hans Christian Andersen oder den Gebrüdern Grimm werden zu Kinder-Musiktheaterstücken mit Mozart-Sound, deutschen Tänzen und Hollywood-Esprit.

Jede Produktion des Theater im Zelt hat eine spezielle Note. Jedes Jahr werden erneut Projektförderanträge gestellt und jedes Jahr wird erneut überlegt: Wo wird wann mit wem und was gemacht. Das klingt chaotisch, ist es nicht – eher eigenwillig.


Das OUT

Das OUT ist das Oldenburgische Uni Theater, das 1992 gegründet wurde, mit dem Ziel, den studentischen Theatergruppen eine professionell eingerichtete Bühne zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit der Kabarett- und Satirebühne Studentenwerk (KuSS) bildet das OUT das kulturelle Veranstaltungszentrum der Universität.

Das OUT-Ensemble bespielt zwei Bühnenräume: eine fest installierte Bühne und einen variablen Raum. Darüber hinaus spielt das OUT an allen bespielbaren Orten der Universität: der Sporthalle, der Aula, dem Parkhaus, der Galerie. Außerhalb der Uni geht es auf studentische Theaterfestivals oder als Gastspiel ans Oldenburgische Staatstheater.

Das Ensemble des OUT hat ein festes Leitungsteam, bestehend aus Gerhard Ritzmann (Leiter des Kulturbüros des Studentenwerks), Birte Lipinski (Künstlerische Leiterin), Mark Rayner (Geschäftsführer) und Markus Kiefer (Öffentlichkeitsarbeit). Das Ensemble besteht aus Studenten und ehemaligen Studierenden der Carl-von-Ossietzky- Universität. Eine kontinuierliche künstlerische Arbeit ist möglich, weil ein fester Kern an Spielern vorhanden ist. Das OUT-Ensemble produziert sowohl klassische als auch selbst verfasste Theaterstücke.

Das OUT ist in erster Linie ein Veranstaltungsort für alle universitären Theatergruppen. Es gibt den Studierenden die Chance, ihre Theaterenergie auszutoben und zu experimentieren. Im OUT finden jährlich über 60 Theaterveranstaltungen statt.


Die Blindfische

Haarscharf an der Grenze zwischen Musik und Theater stehen Die Blindfische. Seit 1993 spielen Markus Rohde (Gitarre, Gesang), Andi Steil (Schlagzeug, Gesang) und Rolf Weinert (Gesang) auf ihre unverwechselbare Art Rockmusik, Comedy und Mitmach- Theater für kleine und große Menschen.

Die Blindfische sind eine Rockband, die ihr rappiges, rockiges, jazziges Kinderliedgut auf spielerische Weise auf der Bühne zelebriert. Dabei springen die Jungs auch mal in kleine Rollen, sind ›Der Ängstliche‹, ›Der Freche‹ oder ›Der Mutige‹. In ihren Kompositionen und Liedtexten nehmen die drei Musiker ihr junges Publikum ernst. So gibt es traurige, nachdenkliche – vor allem aber fröhliche und witzige Songs. Denn wer über sich selbst lachen kann, der meistert jedes Problem.


Theater Orlando

Das Theater Orlando, im ammerländischen Rastede beheimatet, verfügt über ein Theater mit 30 Sitzplätzen und wird als kleinste Bühne Niedersachsens bezeichnet.

Das Zimmertheater im goldenen Salon des herzoglichen Palais in Rastede ist der Aufführungsort für Kammerschauspiele wie etwa Peter Turrinis ›Josef und Maria‹, Hans Falladas ›Der Trinker‹ oder Dario Fos und Franca Rames ›Offene Zweierbeziehung‹. Neben Beziehungsproblematik, Suchtverhalten und dem Älterwerden in unserer Gesellschaft beschäftigt sich das Theater Orlando auch in interdisziplinären Projekten mit Bildender Kunst.

Die Stücke werden en suite gespielt und kommen auf bis zu 70 Vorstellungen im Theater, aber das Theater Orlando geht auch auf Gastspielreise und war zum Beispiel mit ›Der Trinker‹ auf das Theaterfestival der Niedersächsischen Lottostiftung 2007 eingeladen. Eine besondere Qualität des Theater Orlando ist die Feinabstimmung und Gratwanderung zwischen Komik und Ernsthaftigkeit.

Zum festen Kern von Theater Orlando gehören als Schauspieler Ulf Goerges und Sylvia Meining, als Regisseure Björn Kruse und Elfi Hoppe, als Bühnenbildner Carola Seibt und Bernhard Weber, als Kostümbildnerin Regine Meinardus. Für das Licht ist Andreas Podhaisky und für den Internetauftritt Karsten Knaak zuständig.


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