Freies Theater in Südwestniedersachsen


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deblue

deblue wurde 2002 von Claudia Garbe initiiert, die als Choreografin und Performerin mit immer wieder neuen Personenkonstellationen Tanz-Theater-Performances entwickelt. Bewegungstheater bedeutet bei deblue eine interdisziplinäre und experimentelle Auseinandersetzung mit Tanz, Körper und Raum, sowie eine prozessorientierte und kollektive Arbeitsweise.

Die erste Arbeit ›tRaum‹ (2002) bezog seine Motive aus dem Anti-Sterntaler-Märchen aus Büchners Woyzeck. In ›Solografie‹, einem Stück über Heimat und Fremde von 2005, verarbeiteten die Performerinnen eigene Erfahrungen des Fremdseins. Es folgten kleinere Performances wie ›Schmutzige Geschäfte‹ (2005) für das Raumsauger-Festival und ›Vom Fliegen‹ (2007) für die Perform-Plattform von ›tanzsehenselbertanzen‹.

In der letzten Produktion ›Annäherung an Atlas‹ (2008) diente die Erzählung ›Die Last der Welt‹ von Jeanette Winterson als Vorlage für eine Untersuchung von Mythos, Kosmos und Körper aus verschiedenen künstlerischen Perspektiven.


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