Am 12. Dezember 2019 hat eine Sonder-Mitgliederversammlung die neue Co-Geschäftsführerin des Verbands, Hannah Jacob, einstimmig bestätigt. Hannah Jacob wird ihre Tätigkeit zum 1....
Vom 08. bis 14. Juni 2020 hisst »Hart am Wind« seine Flagge in Braunschweig. Veranstaltet vom Jungen Staatstheater Braunschweig und dem LOT-Theater werden rund zehn Produktionen aus den Bereichen Schauspiel, Tanz, Musiktheater und Performance zu einem fünftägigen Reigen mit Workshops, Foren, Key-Notes, Diskussionen und Party eingeladen. Das Festival wird sich dem Thema »Demokratie (er)leben« widemen und knüpft für sein Rahmenprogramm an den Fokus auf die Theatervermittlung/-pädagogik an, der bereits in Kiel 2019 angestoßen wurde. Alle zwei Jahre wird das Festival in einer anderen Stadt und von anderen Theatern in Kooperation mit dem Arbeitskreis Nord der ASSITEJ Deutschland ausgerichtet. Ziel der ASSITEJ (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche) und ihrer Mitglieder ist es, durch Festivals, Arbeitstreffen und Projektförderungen den Austausch und den Fachdiskurs im Kinder- und Jugendtheater zu stärken. In diesem Sinn ist das Festival »Hart am Wind« nicht nur eine Leistungsschau bemerkenswerter Inszenierungen, sondern auch eine Plattform der Vernetzung und Diskussion aktueller gesellschaftlicher, künstlerischer und politischer Diskurse. Noch bis zum 31.12.2019 können sich Freie Theatergruppen und staatlich/kommunale Theater aus den Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Hamburg bewerben. Alle Informationen gibt es hier: https://www.festival-hartamwind.de/
ZUKUNFT – MIT/MUT – HALTUNG lautet das diesjährige Motto, des Forums Regionale Kulturförderung der Region Hannover. Der LaFT war auch in diesem Jahr mit im Vorbereitungsteam und beteiligt sich mit dem Impuls "Kreative Dialoge - Zwischen zwei Stühlen durch die Wand!"    Im thematischen Rahmen von ZUKUNFT – MIT/MUT – HALTUNG lassen sich Fragen nach der zukünftigen Kulturlandschaft, ihrer nachhaltigen Gestaltung und nach geeigneten Fördermöglichkeiten stellen. Vor welchen Herausforderungen stehen regionale Kulturakteure aktuell? Wie sieht es mit der Stellung der Künstlerinnen, Künstler und Kulturanbieter in der Gesellschaft aus und welche Möglichkeiten der Positionierung sind denkbar und vielleicht auch dringend erforderlich? Diesen zukunftsrelevanten Themen nähert sich das Forum Kulturförderung aus verschiedenen Perspektiven. Im Einführungsvortrag stellt Oeds Westerhof das Tagungsthema in den Zusammenhang der Bewerbung Hannovers um denTitel Kulturhauptstadt Europas 2025. Erfahrungsberichte aus der Praxis des Kulturlebens eröffnen nachfolgend die Möglichkeit, sich über innovative Projekte, Kreativitätstechniken und ein neues Selbstverständnis von Kulturinstitutionenals Orte der Vernetzung zu informieren. Hier bietet sich die Gelegenheit, Kooperationsmöglichkeiten auszuloten und sich für eigene Kulturprojekte inspirieren zu lassen. Das gesamte Programm gibt es hier: ZUKUNFT – MIT/MUT – HALTUNG
Ob laut ob leise, das Aktionsbündnis niedersächsischer Theaterschaffender (mit Beteiligung des LaFT) bleibt seinen Anliegen treu. So unterstützte das Bündnis am Montag, den 20. Mai 2019, die Wünsche der Niedersächsischen Theaterlandschaft durch seine Anwesenheit bei der Anhörung zum Entschließungsantrag »Vielfalt des kulturellen Lebens in Niedersachsen« im niedersächsischen Landtag. Der Raum, der für die Anhörung eingeplant war, musste dabei kurzfristig umdisponiert werden. Es sei lange nicht mehr soviel Besuch bei einer Anhörung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft zugegen gewesen, schmunzelte der Ausschussvorsitzende Matthias Möhle von der SPD. Nach erfolgreicher Protestaktion #rettedeintheater im vergangenen Oktober, haben Schauspieler*innen, Musiker*innen und Mitarbeiter*innen der niedersächsischen Theater und Orchester sowie der Freien Theater erneut die Reise in die Landeshauptstadt angetreten, zum einen um was Wir-Gefühl hochzuhalten, zum anderen um der Bedeutung seiner Anliegen weiterhin Ausdruck zu verleihen. Rund 50 Künstler*innen waren aus allen Ecken Niedersachsens angereist um an der Anhörung teilzunehmen. Die Aktion bildete den Abschluss der öffentlichen Petition zur besseren Finanzierung der Theater in Niedersachsen, die erfolgreich mit dem 20. Mai endete und mit knapp 6.000 Stimmen zur Anhörung durch den Petitionsausschuss des niedersächsischen Landtags berechtigt. Weitere Informationen zur Anhörung werden bekannt gegeben, sobald der Anhörungstermin feststeht. (Voraussichtlich nach den Sommerferien)