Vom 08. bis 14. Juni 2020 hisst »Hart am Wind« seine Flagge in Braunschweig. Veranstaltet vom Jungen Staatstheater Braunschweig und dem LOT-Theater werden rund zehn Produktionen...
ZUKUNFT – MIT/MUT – HALTUNG lautet das diesjährige Motto, des Forums Regionale Kulturförderung der Region Hannover. Der LaFT war auch in diesem Jahr mit im Vorbereitungsteam und beteiligt sich mit dem Impuls "Kreative Dialoge - Zwischen zwei Stühlen durch die Wand!"    Im thematischen Rahmen von ZUKUNFT – MIT/MUT – HALTUNG lassen sich Fragen nach der zukünftigen Kulturlandschaft, ihrer nachhaltigen Gestaltung und nach geeigneten Fördermöglichkeiten stellen. Vor welchen Herausforderungen stehen regionale Kulturakteure aktuell? Wie sieht es mit der Stellung der Künstlerinnen, Künstler und Kulturanbieter in der Gesellschaft aus und welche Möglichkeiten der Positionierung sind denkbar und vielleicht auch dringend erforderlich? Diesen zukunftsrelevanten Themen nähert sich das Forum Kulturförderung aus verschiedenen Perspektiven. Im Einführungsvortrag stellt Oeds Westerhof das Tagungsthema in den Zusammenhang der Bewerbung Hannovers um denTitel Kulturhauptstadt Europas 2025. Erfahrungsberichte aus der Praxis des Kulturlebens eröffnen nachfolgend die Möglichkeit, sich über innovative Projekte, Kreativitätstechniken und ein neues Selbstverständnis von Kulturinstitutionenals Orte der Vernetzung zu informieren. Hier bietet sich die Gelegenheit, Kooperationsmöglichkeiten auszuloten und sich für eigene Kulturprojekte inspirieren zu lassen. Das gesamte Programm gibt es hier: ZUKUNFT – MIT/MUT – HALTUNG
Ob laut ob leise, das Aktionsbündnis niedersächsischer Theaterschaffender (mit Beteiligung des LaFT) bleibt seinen Anliegen treu. So unterstützte das Bündnis am Montag, den 20. Mai 2019, die Wünsche der Niedersächsischen Theaterlandschaft durch seine Anwesenheit bei der Anhörung zum Entschließungsantrag »Vielfalt des kulturellen Lebens in Niedersachsen« im niedersächsischen Landtag. Der Raum, der für die Anhörung eingeplant war, musste dabei kurzfristig umdisponiert werden. Es sei lange nicht mehr soviel Besuch bei einer Anhörung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft zugegen gewesen, schmunzelte der Ausschussvorsitzende Matthias Möhle von der SPD. Nach erfolgreicher Protestaktion #rettedeintheater im vergangenen Oktober, haben Schauspieler*innen, Musiker*innen und Mitarbeiter*innen der niedersächsischen Theater und Orchester sowie der Freien Theater erneut die Reise in die Landeshauptstadt angetreten, zum einen um was Wir-Gefühl hochzuhalten, zum anderen um der Bedeutung seiner Anliegen weiterhin Ausdruck zu verleihen. Rund 50 Künstler*innen waren aus allen Ecken Niedersachsens angereist um an der Anhörung teilzunehmen. Die Aktion bildete den Abschluss der öffentlichen Petition zur besseren Finanzierung der Theater in Niedersachsen, die erfolgreich mit dem 20. Mai endete und mit knapp 6.000 Stimmen zur Anhörung durch den Petitionsausschuss des niedersächsischen Landtags berechtigt. Weitere Informationen zur Anhörung werden bekannt gegeben, sobald der Anhörungstermin feststeht. (Voraussichtlich nach den Sommerferien)
Wir freuen uns sehr, dass unser Mitglied, das boat people projekt aus Göttingen, mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet wird. Die Jury begründet ihre Auswahl u.a. so: "Die Vielfalt der Formate reicht von Musiktheater über Soloperformances bis hin zu Games. Mit großer Ernsthaftigkeit und lustvoller Leichtigkeit (er)findet das boat people projekt so einen Umgang mit zeitgenös-sischen Phänomenen wie auch mit traditionellen Stoffen und Motiven; ein Umgang, der dem komplexen 21. Jahrhundert gerecht wird – strukturell wie ästhetisch. Diese genuin transkulturelle Arbeit funktioniert in Göttingen durch eine Vielzahl von Verknüpfungen mit dem städtischen Umfeld, unter anderem auch mit einer eigenen Vermittlungsschiene. Ambivalenzen werden hier zugelassen und eingefordert, die demokratische Streitkultur schärft sich am Scharfsinn der Kunst, Diversität ist Normalität - auf, vor und hinter der Bühne." Der Preis, den die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien (BKM), Monika Grütters seit 2015 vergibt, richtet sich an kleine und mittlere Theater, welche mit ihrem kulturellen Angebot, mit Theaterproduktionen, Gastspielen und partizipativen Projekten, in die Stadtgesellschaft hineinwirken. Vor allem auf Häuser jenseits der Metropolen, abseits der Theaterzentren sollte der Blick gerichtet werden. Insgesamt erhalten in diesem Jahr elf Theater den mit jeweils 75.000 Euro dotierten Preis. Hier geht es zur Pressemitteilung zum Preis.