ZUKUNFT – MIT/MUT – HALTUNG lautet das diesjährige Motto, des Forums Regionale Kulturförderung der Region Hannover. Der LaFT war auch in diesem Jahr mit im Vorbereitungsteam und...
Ob laut ob leise, das Aktionsbündnis niedersächsischer Theaterschaffender (mit Beteiligung des LaFT) bleibt seinen Anliegen treu. So unterstützte das Bündnis am Montag, den 20. Mai 2019, die Wünsche der Niedersächsischen Theaterlandschaft durch seine Anwesenheit bei der Anhörung zum Entschließungsantrag »Vielfalt des kulturellen Lebens in Niedersachsen« im niedersächsischen Landtag. Der Raum, der für die Anhörung eingeplant war, musste dabei kurzfristig umdisponiert werden. Es sei lange nicht mehr soviel Besuch bei einer Anhörung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft zugegen gewesen, schmunzelte der Ausschussvorsitzende Matthias Möhle von der SPD. Nach erfolgreicher Protestaktion #rettedeintheater im vergangenen Oktober, haben Schauspieler*innen, Musiker*innen und Mitarbeiter*innen der niedersächsischen Theater und Orchester sowie der Freien Theater erneut die Reise in die Landeshauptstadt angetreten, zum einen um was Wir-Gefühl hochzuhalten, zum anderen um der Bedeutung seiner Anliegen weiterhin Ausdruck zu verleihen. Rund 50 Künstler*innen waren aus allen Ecken Niedersachsens angereist um an der Anhörung teilzunehmen. Die Aktion bildete den Abschluss der öffentlichen Petition zur besseren Finanzierung der Theater in Niedersachsen, die erfolgreich mit dem 20. Mai endete und mit knapp 6.000 Stimmen zur Anhörung durch den Petitionsausschuss des niedersächsischen Landtags berechtigt. Weitere Informationen zur Anhörung werden bekannt gegeben, sobald der Anhörungstermin feststeht. (Voraussichtlich nach den Sommerferien)
Wir freuen uns sehr, dass unser Mitglied, das boat people projekt aus Göttingen, mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet wird. Die Jury begründet ihre Auswahl u.a. so: "Die Vielfalt der Formate reicht von Musiktheater über Soloperformances bis hin zu Games. Mit großer Ernsthaftigkeit und lustvoller Leichtigkeit (er)findet das boat people projekt so einen Umgang mit zeitgenös-sischen Phänomenen wie auch mit traditionellen Stoffen und Motiven; ein Umgang, der dem komplexen 21. Jahrhundert gerecht wird – strukturell wie ästhetisch. Diese genuin transkulturelle Arbeit funktioniert in Göttingen durch eine Vielzahl von Verknüpfungen mit dem städtischen Umfeld, unter anderem auch mit einer eigenen Vermittlungsschiene. Ambivalenzen werden hier zugelassen und eingefordert, die demokratische Streitkultur schärft sich am Scharfsinn der Kunst, Diversität ist Normalität - auf, vor und hinter der Bühne." Der Preis, den die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien (BKM), Monika Grütters seit 2015 vergibt, richtet sich an kleine und mittlere Theater, welche mit ihrem kulturellen Angebot, mit Theaterproduktionen, Gastspielen und partizipativen Projekten, in die Stadtgesellschaft hineinwirken. Vor allem auf Häuser jenseits der Metropolen, abseits der Theaterzentren sollte der Blick gerichtet werden. Insgesamt erhalten in diesem Jahr elf Theater den mit jeweils 75.000 Euro dotierten Preis. Hier geht es zur Pressemitteilung zum Preis.  
Wir freuen uns, dass das Theaterstück 'Eine kleine Chance' für Kinder ab 10 Jahren unseres Mitglieds Theaterwerkstatt Göttingen für die Kaleidoskop-Theatertage 2019 ausgewählt wurde. Die Inszenierung nach der gleichnamigen Erzählung von Marjolijn Hof unter der Regie von Dorothea Derben wird zwischen September und Dezember 2019 an verschiedenen Spielorten in Hessen aufgeführt. Kaleidoskop sind die Kinder- und Jugendtheatertage in der hessischen Region, veranstaltet vom Landesverband Professionelle Freie Darstellende Künste Hessen e.V. - laPROF. Sie finden alljährlich in ganz Hessen statt und werden vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Ziel von Kaleidoskop ist es, Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrem Wohnort gutes Theater nahe zu bringen. In der Bewertung der für die Auswahl eingerichteten Fach-Jury heißt es zu 'Eine kleine Chance': "Vor unseren Augen entfacht sich ein beeindruckendes Schauspielsolo, bei dem die Darstellerin durch unzählige Wandlungen den Kosmos der 11 jährigen Kiki entblättert. Kikis Vater ist Arzt und immer wieder in Kriegsgebieten im Einsatz. Natürlich hat sie immer wieder große Angst um ihn. Als ihr Vater vermisst gemeldet wird, beginnt für Kiki eine unkontrollierbare Gefühlsreise. (...) Stückvorlage und Inszenierung gelingen es vorbildlich Weltgeschehen auf engstem Raum zu verdichten. Sehr gut umgesetzt werden die Momente, in denen ethische und moralische Konflikte erfahrbar werden und die darin liegenden Widersprüche sich eins zu eins auf das Publikum übertragen. "