Neuestes zur Corona-Verordnung in Niedersachsen auf einen Blick

Es geht wieder los! Theaterveranstaltungen dürfen – unter Auflagen und je nach 7-Tage-Inzidenz – draußen wie drinnen wieder stattfinden. Um nicht den Überblick zu verlieren, haben wir hier das Wichtigste auf einen Blick für Sie zusammengefasst. 

Der gesamte Veranstaltungsbereich ist in Niedersachsen entsprechend dem Stufenplan geregelt worden. (siehe niedersächsische Corona-Verordnung vom 31. Mai 2021, § 6a). Die Paragraphen §1- §6b sind zur Regelung von u.a. Theaterveranstaltungen zu beachten, weshalb wir das Wichtigste (Stand: 07.06.2021) für Sie hier zusammengefasst haben - ohne Gewähr. Die Auflagen richten sich nach den Inzidenzwerten - maßgeblich sind die vom RKI festgestellten Zahlen für Ihre Region: https://www.niedersachsen.de/corona-fallzahlen. Dies gilt auch für die Anwendung der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen.

Drei Stufen enthält der von der Landesregierung beschlossene Stufenplan 2.0. - mit jeweils unterschiedlichen Lockerungsschritten, abhängig von den Inzidenzen.

Welche Lockerungen in den unterschiedlichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen zu erwarten sind, finden Sie in folgendem PDF-Dokument:

Stufenplan:

» Stufenplan 2.0 - Die drei Lockerungsschritte im Überblick

Aktuell seit dem 4.6.2021: 

Stufenplan bei einer Inzidenz unter 35

<35: Bekanntgabe der hygienischen Maßnahmen an das Publikum; Kontaktbeschränkung auf 3 Haushalte (max. 10 Personen) oder 2 Haushalte (max. 3 Personen); in geschlossenen Räumen genügt mit einer Lüftungsanlage mit Frischluftzufuhr ein Abstandsgebot von mindestens 1m; Schachbrettmuster auch bei Veranstaltungen unter freiem Himmel zulässig: ausreichend ist ein Abstand von mindestens einem Meter zu jeder Person, mit der nicht nach § 2 Abs. 1 Sätze 1 bis 5 eine Zusammenkunft zulässig ist; medizinischer Mund-Nasen-Schutz bis zum Sitzplatz; Veranstaltungen unter freiem Himmel mit teilweise stehendem Publikum auch ohne vorherige Testung aller Teilnehmenden zulässig

Stufenplan bei einer Inzidenz zwischen 35 und 50

zwischen 35-50: Bekanntgabe der hygienischen Maßnahmen an das Publikum, Kontaktbeschränkung auf 3 Haushalte (max. 10 Personen) oder 2 Haushalte (max. 3 Personen), in geschlossenen Räumen genügt mit einer Lüftungsanlage mit Frischluftzufuhr ein Abstandsgebot von mindestens 1m, Schachbrettmuster auch bei Veranstaltungen unter freiem Himmel zulässig: ausreichend ist ein Abstand von mindestens einem Meter zu jeder Person, mit der nicht nach § 2 Abs. 1 Sätze 1 bis 5 eine Zusammenkunft zulässig ist; medizinischer Mund-Nasen-Schutz bis zum Sitzplatz

Stufenplan bei einer Inzidenz über 50

< 50: Bekanntgabe der hygienischen Maßnahmen an das Publikum, Kontaktbeschränkung auf 2 Haushalte (max. 3 Personen), nur mit sitzendem Publikum mit Abstandsgebot (= 1,50 m), nicht über 250 Zuschauer*innen bzw. max. 50% Personenkapazität, medizinischer Mund-Nasen-Schutz bis zum Sitzplatz

Grundsätzlich gilt für die Theater der jeweiligen Region und ihr eigenes Veranstaltungsformat zu beachten: 

  • Hygienekonzept ist auf Grundlage der aktuellen niedersächsischen Corona-Verordnung zu erstellen - bei spezifischen Fragen wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Gesundheitsamt und/oder orientieren Sie sich an den branchenspezifischen Handlungshilfen Ihrer Unfallversicherung, beispielsweise am SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard – für die Branche Bühnen und Studios
    im Bereich: Proben- und Vorstellungsbetrieb der VBG (Branchenspezifische Handlungshilfe zum SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard – im Bereich: Proben- und Vorstellungsbetrieb Stand: April 2021 (PDF, 383KB,)

  • Das Hygienekonzept sollte Angaben liefern zu folgenden Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2: 1. die Zahl von Personen auf der Grundlage der jeweiligen räumlichen Kapazitäten begrenzen und steuern, 2. der Wahrung des Abstandsgebots nach § 2 dienen, 3. Personenströme einschließlich Zu- und Abfahrten steuern und der Vermeidung von Warteschlangen dienen, 4. die Nutzung sanitärer Anlagen regeln, 5. das Reinigen von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden, und von Sanitäranlagen sicherstellen und 6. sicherstellen, dass Räume möglichst durch die Zufuhr von Frischluft gelüftet werden.

  • Das Hygienekonzept (...) kann Regelungen und Maßnahmen enthalten, die den Verzicht auf eine Mund-Nasen-Bedeckung ermöglichen, zum Beispiel durch die Verwendung geeigneter physischer Barrieren aus Glas oder Plexiglas. Auf Verlangen der zuständigen Behörde ist das Hygienekonzept vorzulegen und über dessen Umsetzung Auskunft zu erteilen.

  • Dokumentation der Zuschauer*innen und Mitarbeiter*innen: Familienname, Vorname, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer (Kontaktdaten) der jeweiligen Person sowie das Erhebungsdatum und die Erhebungsuhrzeit (zu löschen nach 4 Wochen)

  • Pflicht zur Testung (entfällt bei unter 250 Zuschauer*innen und einer Inzidenz unter 35), neu ist allerdings: Bis zu einer Inzidenz von 35 sollen Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen unter freiem Himmel mit teilweise stehendem Publikum auch ohne vorherige Testung aller Teilnehmenden zulässig sein (Siehe § 6 a Absatz 7). Bisher war eine Testpflicht ab 250 Personen vorgesehen. Abhängig vom Setting sind größere Veranstaltung nach der Verordnung aber teilweise genehmigungspflichtig. Diese Genehmigung kann dann mit weiteren Auflagen wie insbesondere eine Testpflicht versehen sein.

  • Durch die in § 6 b Abs. 2 und Abs. 3 Satz 3 erfolgte Ergänzung ist zukünftig bei Inzidenzen unter 50 ein Schachbrettmuster auch bei Veranstaltungen unter freiem Himmel zulässig; ausreichend ist ein Abstand von mindestens einem Meter zu jeder Person, mit der nicht nach § 2 Abs. 1 Sätze 1 bis 5 eine Zusammenkunft zulässig ist.


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