#rettedeintheater am 10.11. vor dem niedersächsischen Landtag: bunt, solidarisch und notwendig!


Am 10. November 2021 demonstrierten mehrere tausend Menschen während eines bunten Protestzuges, zu dem die Aktionsgruppe #rettedeintheater aufgerufen hatte. Dabei zog auch die Geschäftsführung des LaFT mit Freien Theatern aus dem Verband vor den niedersächsischen Landtag, um gemeinsam mit vielen Theaterschafffenden gegen geplante Kürzungen zu demonstrieren und gegen befürchtete Spaltungen in der Kulturszene Niedersachsens deutliche Zeichen zu setzen. Auch schlug der LaFT erneut die Kochlöffel für die Verstetigung der Spielstättenförderung: In diesem Sinne hielt Lena Kußmann unseres Mitgliedstheater Theater an der Glocksee eine wichtige Rede, aus der wir hier auszugsweise zitieren:

Der Landesverband Freier Theater hat in diesen Tagen sein dreißigjähriges Bestehen mit der Ausrufung des 1. Tags der Freien Theater in Niedersachsen begangen. Der Bund schaut vermehrt nach Niedersachsen, denn 2021 wurden gleich 3 freie Gruppen in Niedersachsen mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet.

Dennoch fehlt es immernoch massiv an langfristig gedachter struktureller Förderung!

Die hohe künstlerische Kreativität und Resilienz in der freien niedersächsischen Theaterarbeit basieren offenbar immernoch zu großen Teilen auf der Freude an unserer Arbeit und dem daraus resultierendem Trugschluss der Selbstausbeutung - und diese Reserven wurden in der Pandemie nahezu aufgebraucht.

Wir brauchen gerade jetzt Strukturen und den uneingeschränkten Einsatz der Politik um unserem Auftrag nachkommen und die Theaterlandschaft auch in Zukunft stärken können.

Wir fordern daher: die kontinuierliche Förderung Freier Spielstätten in Niedersachsen - nicht nur 2021, sondern in JEDEM Haushalt - ab jetzt.

Bis zum Haushaltsbeschluss im Dezember 2021 wird der LaFT weiter darauf drängen, gewachsene Strukturen und Kulturangebote der Freien Theater zu erhalten statt zu gefährden: Gehört in jeden Haushalt - Förderung Freier Spielstätten!

 


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