Syndikat Gefährliche Liebschaften

Das Syndikat Gefährliche Liebschaften inszeniert irritierende Begegnungsräume im Übergang von Kunst, Gesellschaft und Politik. Diese Eingriffe in alltägliche Räume dienen der Wissensproduktion. Es sind öffentliche Anlaufstellen; Orte für charismatische Persönlichkeiten und dubiose Wissensträger*innen – von der kriminellen Volkshochschule bis zur Manufaktur für Verhüllungsbedarf.

Das Syndikat nimmt die Graubereiche des gesellschaftlichen Konsenses in den Fokus und sucht im Verrufenen und Verborgenen nach Handlungsspielräumen, in denen Menschen alternativ agieren können. Zwischen ehrlicher Interaktion, steiler Behauptung und szenischer Pop-Up-Show verführt das Syndikat sein Publikum zu Taten und Stellungnahmen.

Das Syndikat Gefährliche Liebschaften arbeitet vorrangig in Niedersachsen und Bremen. 2014 wurde es mit dem Spezialpreis der Jury des 100° Festival Berlin ausgezeichnet (nach eingereichter Petition). Es war zu Residenzen der ZwischenZeitZentrale, der Seefelder Mühle, des Explosive! Festivals, der Schwankhalle Bremen, dem Haus am Wehrsteg (Heidelberg) und Tokyo Wonder Site (Japan) eingeladen.


Genre: Performance, Theater für Jugendliche, Theater für Erwachsene

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