NEUE SPIELRÄUME

Theater für Landgrundschulen

Presse

1.) Artikel im Schulverwaltungsblatt II / 2022 


Förderprogramm für Theater-Gastspiele in Landgrundschulen


15 besonders gelungene Theaterproduktionen für das Grundschulalter hat eine Fachjury aus 60 Bewerbungen für „NEUE SPIELRÄUME – Theater für Landgrundschulen“ ausgewählt: Ein Pilot-Programm aus Bundesmitteln, das qualitativ hochwertiges professionelles Kindertheater frei Haus anbietet.
Das Programm richtet sich an alle ländlichen Grundschulen in Niedersachsen und wird betreut von einer Koordinationsstelle im LaFT (Landesverband Freier Theater in Niedersachsen). Dort können sich Schulen beraten lassen und das Stück ihrer Wahl zu einem Wunschtermin buchen.
Das Angebot besteht aus 1-2  Theateraufführungen vor Ort (Sporthalle, Aula, Foyer, Gemeindesaal, Freilicht) sowie (fakultativ) ergänzenden 1-stündigen Zusatz-Modulen (Modul 2: inhaltliche Vertiefung, oder Modul 3: Praxisworkshop mit den Künstler:innen).
Das Programm, das Kulturelle Teilhabe in ländlichen Räumen befördern soll, besteht aus einem thematisch breit gefächerten Set an tourfähigen Kindertheaterproduktionen. „Von der Küste bis zum Harz können die NEUEN SPIELRÄUME auch jene kleinen Schulen, denen kein „Theater um die Ecke“ zur Verfügung steht, mit einem sehr kostengünstigen, ästhetisch und pädagogisch wertvollen Theaterangebot versorgen.“ , so die Devise der Programmleitung.

Stückauswahl / Koordination

Unter neuespielraeume@laft.de kann die Programm-Broschüre postalisch bestellt werden. Online (https://laft.de/themen/theater-in-laendlichen-raeumen/neue-spiel-raeume) steht das Programm zum Download bereit. Darin wird jede Produktion inhaltlich und formal (Schauspiel, Musiktheater, Figurentheater, Pressekritiken etc.) kurz beschrieben. Räumlich-technische Anforderungen, Kostenbeteiligung, Spieldauer, Auf- und Abbauzeiten sind übersichtlich dargestellt.
Die Koordinationsstelle ist für die Planung der Gastspiele und die Beratung bei der Stückauswahl via E-mail und telefonisch erreichbar. Sie übernimmt auch die Vermittlung und Kommunikation mit der ausgewählten Kindertheater-Compagnie. „Uns liegt viel daran, die Schulleitungen möglichst weitgehend vom organisatorischen Aufwand zu entlasten“, erklärt Martina von Bargen, die Geschäftsführerin des LaFT Niedersachsen.

Konditionen: „2 für 1“

Buchende Schulen entrichten einen Kostenbeitrag, doch der Hauptanteil wird aus dem Programm finanziert. In der gegenwärtigen pandemische Lage gilt außerdem „2 für 1“: Die Schulen können ohne Aufpreis eine Doppel-Vorstellung buchen, um die (Jahrgangs-)Kohorten einzuhalten. Je nach Größe der Produktion (Anzahl reisender Künstler:innen) kostet so ein (Doppel-) Gastspiel 250.- oder 300.-, in wenigen Fällen 400.- und nur bei der personalintensivsten Produktion inkl. Zusatzmodul fallen max. 500.- Kostenbeteiligung an. Außerdem wird besonders kleinen Schulen mit bis zu 70 Schüler:innen zusätzlich ein Rabatt von 50 Euro gewährt. Für ein Zusatzmodul fallen pauschal ebenfalls jeweils 50 Euro an. Kleine Schulen können somit bereits für 200 Euro ein subventioniertes (Doppel-) Gastspiel einladen.
Wenn Aufführungen aufgrund der pandemische Situation ausfallen, wird unbürokratisch eine Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt ermöglicht. Kosten fallen für die Schule erst nach der erfolgreich durchgeführten Veranstaltung an.

 

Resonanz und Programmlaufzeit

In rund 40 niedersächsischen Landgrundschulen wurden bislang Theateraufführungen im Programm „NEUE SPIELRÄUME“ realisiert. Auf der Webseite finden sich einige der durchweg positiven Rückmeldungen – dass viele Grundschulen ein zweites Mal buchen wollen, spricht für sich. Und in der gegenwärtigen Covid-Krise (die bei der Planung des Programms noch gar nicht absehbar war), sind die NEUEN SPIELRÄUME auch für Schulen, die nur ungern auf den Ausflug ins Stadttheater verzichten, eine attraktive und infektionssichere Alternative. Bei vielen stößt außerdem die Möglichkeit, den Künstler:innen nach der Vorstellung persönlich zu begegnen und gemeinsam ins Tun zu kommen, auf ein ausgesprochen positives Echo. Noch bis zum Sommer 2022 (30. Juni) können weitere Gastspiele gebucht werden. (red. Ulrich Schubert, MK)

 

2) T. Franke in der Uelzener Presse vom 7. Juli 2021


Modell-Projekt „NEUE SPIELRÄUME“ wieder unterwegs _ Ein Bundesförderprogramm ermöglicht hochwertiges Kindertheater in ländlichen Grundschulen

Landkreis UELZEN _ "In den belastenden Monaten des Lockdowns, des Fern- und Wechselunterrichts sind besonders die Kinder zu kurz gekommen – nicht zuletzt, was die kulturelle Bildung betrifft! Da kommt das Pilotprojekt aus dem BuLE (Bundesprogramm Ländliche Entwicklung) gerade recht mit seinem Angebot „Theater für Landgrundschulen“: Initiiert vom Landesverband der Freien Theater Niedersachsens, ermöglicht dieses Modellvorhaben seit 1,5 Jahren Theaterereignisse vor Ort in ländlichen Grundschulen, die kein professionelles Theater vor der Haustür haben oder zu klein sind, um sich ein tolles Gastspiel einfach mal so zu leisten.
Und so ist ein Programm entstanden, das gerade in Zeiten des „social distancing“ in die Bresche springt und den Grundschulen Kunst und Kultur frei Haus anbieten kann: in der Sporthalle, der Aula, im Gemeindesaal, dem Foyer – oder derzeit auch unter freiem Himmel! Vom Klassiker „Oh wie schön ist Panama“, über das virtuose Solostück „Achtung, Till!“ frei nach Eulenspiegel, bis zum märchenhaften Experimental-Musical „Die Sumpfstreunerin“; von anspruchsvollen Figurentheaterstücken zu Themen wie Freundschaft, Verantwortung, Mut und Abenteuer, Selbstbewusstsein, Biodiversität, Vergänglichkeit und Phantasie … bis zum faszinierenden Theaterstück für die Ohren namens „Die Lauscher“: Die Programmbroschüre der NEUEN SPIELRÄUME umfasst eine vielfältige Palette von 15 bestens gelungenen Inszenierungen für das Grundschulalter. Die Auswahl wurde von einer Fachjury (u.a. Matthias Grön, Leiter der Jugendsparte am Staatstheater Oldenburg, und Anja Ihmig, die kürzlich mit dem „Jahrmarkttheater“ aus Bostelwiebeck (LK Uelzen) von Monika Grütters mit dem Theaterpreis des Bundes 2021 ausgezeichnet wurde) getroffen, die an die 60 Bewerbungen von professionellen Kindertheatern gesichtet hat.

Denn nicht nur inhaltlich, auch pädagogisch, szenisch und ästhetisch sollten alle Produktionen, die im Förderprogramm vertreten sind, einen hohen Maßstab erfüllen, um den Schülerinnen Zugang zu zeitgenössischen Theaterformaten und ein erfüllendes kulturelles Erlebnis zu ermöglichen. Dazu gehören auch die „Module“, die das Theaterereignis abrunden und dazu gebucht werden können, damit das junge Publikum gemeinsam mit den Schauspielerinnen auch selber aktiv werden kann. Die Programmleitung, der die individuellen Bedarfe der Schulen besonders am Herzen liegt, steht beratend zur Seite und kann sowohl die Schulleitungen als auch die beteiligten TheaterKompanien vom organisatorischen Aufwand entlasten, indem sie die Gastspiele koordiniert.
So auch in Rosche (LK Uelzen), wo am 13. Juli in der Sporthalle die Produktion „Hund.Katz.Rabatz“ vom Klecks-Theater aus Hannover stattfindet – ein kultureller Lichtblick nach der langen kulturellen Zwangspause!"

 

 

 

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