Aktion: Erhöhung der Projektmittel

Aktion: Erhöhung der Projektmittel

Auch in den Freien Darstellenden Künsten muss fair bezahlt werden! Die Tariferhöhungen in den institutionellen Häusern müssen mit der Umsetzung und Einhaltung der Honoraruntergrenzenempfehlung des Bundesverbands Freie Darstellende Künste (BFDK) in der Freien Szene beantwortet werden. Ohne Erhöhung der Projektmittel kommt es zum Einbruch des Angebotes an das Publikum in den Städten und den ländlichen Räumen.
Ohne Erhöhung der Projektmittel verschärft sich für Freie Künstler*innen der prekäre Lebensstandart und es wird dem bekannten Phänomen der Altersarmut weiter Vorschub geleistet.

Seit 2015 empfiehlt der BFDK eine Honoraruntergrenze (HUG) für freischaffend arbeitende Akteur*innen in den Freien Darstellenden Künsten. Diese Empfehlung orientiert sich an dem Tarifvertrag der Stadt- und Staatstheater, dem sogenannten Normalvertrag Bühne (NV Bühne). Die (HUG) richtet sich an Berufseinsteiger*innen und basiert auf der Arbeit an einer Produktion. Für Theaterschaffende mit längerer Berufserfahrung müsste ein entsprechend höheres / anderes Honorar geplant werden. Für die Gesamtkosten eines Gastspiels (Wiederaufnahme, Koordination, Tourneeplanung, Durchführung etc.) sind Auftrittsgagen ab 700 € Verhandlungsbasis. An einer Einstufung arbeitet der BFDK gemeinsam mit den Landesverbänden.

Die aktuelle Empfehlung lautet:

Honoraruntergrenze (netto*) für Nicht-KSK-Versicherte

Monat: 3.600 €

Woche: 830 €

Tag: 165 €

Aufführung (10% des Monatshonorars gemäß DBV-Gastvertragsregelung): 360 €

Honoraruntergrenze (netto*) für KSK-Versichterte

Monat: 3.100 €

Woche: 715 €

Tag: 140 €

Aufführung (10% des Monatshonorars gemäß DBV-Gastvertragsregelung): 310 €

Auch der steigenden Anzahl an Projekten der Freien Darstellenden Künste in Niedersachsen u.a. durch eine dynamisch wachsende Tanzszene muss entsprochen werden.

Daher fordern wir:

  • ein Bekenntnis zu einer fairen Bezahlung bei öffentlich geförderter Freier Darstellender Kunst in Niedersachsen,
  • mindestens 250.000 € mehr für die Projektmittel für Freie Tanz- und Theaterproduktionen des Landes Niedersachsen und
  • eine Umsetzung des Koalitionsvertrags "Sicher in Zeiten des Wandels" (2022 - 2027) (siehe z.B. S. 73 - Gute Arbeit in der Kultur)!

Wenn du auf diese Seite über den QR-Code auf unserer Postkarte gekommen bist: Schicke diese Postkarte gerne mit deiner persönlichen Forderung oder deinem Wunsch an die oder den Landtagsabgeordneten deiner Wahl. Danke!

*Ggf. zuzüglich Umsatzsteuer

 

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Mit den drei Arbeitsbereichen Service, Kulturpolitik und Öffentlichkeitsarbeit ist der Landesverband Freie Darstellende Künste in Niedersachsen sowohl für seine Mitglieder als auch für die interessierte (Fach-)Öffentlichkeit die Anlaufstelle, wenn es um Freie Darstellende Künste im Flächenland Niedersachsen geht.

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