Akteur:innen der freien darstellenden Künste haben seit den 70er Jahren internationale Einflüsse nach Deutschland geholt, waren Pionier:innen nicht nur für das Kinder- und Jugendtheater und stehen seit Jahrzehnten für die stetige Erneuerung der deutschen Theater- und Tanzlandschaft.
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Das abrupte Ende der Förderung aller bestehenden Bündnisse trifft uns in einer Zeit der allgemeinen Kürzungen von Kulturförderung, der Angriffe von rechtsextremen und populistischen Kräften sowie der steigenden Inflation mehr als hart. Es ist ein Kahlschlag und ein Zeichen vollständiger Missachtung der besonderen Bedeutung dieser elementaren Säule der deutschsprachigen Theater- und Tanzlandschaft.
Wir appellieren daher an Sie alle:
Nutzen Sie das kommende Jahr, um den drohenden immensen Schaden abzufedern und im Zusammenspiel von Bund, Ländern und Kommunen ein tragfähiges Fördermodell für die Bündnisse der freien darstellenden Künste zu entwickeln!
Wir fordern zu diesem Zweck und mit verbindlichem Mandat einen regelmäßig tagenden Runden Tisch mit Beteiligung von Vertreter:innen aller oben genannten Bündnisse, von Expert:innen und ausgewählten Akteur:innen der freien darstellenden Künste, von Vertreter:innen der Kulturministerkonferenz bzw. der AG der Länderreferent:innen, des BKM sowie von Vertreter:innen der Bundesverbände (Aktion Tanz, Bundesverband Freie Darstellende Künste, Dachverband Tanz Deutschland, Assitej, KompleXX, Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus), der bundesweit fördernden Institutionen der freien darstellenden Künste (Fonds Daku, Nationales Performance Netz, Tanzpakt Stadt-Land-Bund, Kulturstiftung des Bundes), sowie von der Kulturstiftung der Länder und vom Deutschen Städtetag."
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Titelfoto: Conny Schneider via unsplash